Geschichten und Musik

Schlagwort: Historisches Seite 2 von 5

4. Advent mit Lady Matilda

Wir sind beim 4. Advent angekommen, und die Weihnachtsvorbereitungen werden in diesem Jahr eher herunter- als hochgefahren. Wer vielleicht doch noch Inspiration sucht, um die virtuellen Feiern zu gestalten, kann sich mal bei Lady Matilda umsehen. Dem Ale zumindest dürfte nichts im Wege stehen, und vermutlich sind auch mehr Gewürze im Haus als nur Pfeffer und Nelken. Ein Krippenspiel und ähnliche Unterhaltung sind dagegen eher nicht live zu haben, dafür aber online:

Außerdem streamt zum Beispiel das Staatstheater Darmstadt sein Weihnachtsstück, das Nationaltheater Mannheim bietet ebenfalls Online-Vorstellungen. Damit wären Lady Matildas “Mummers” abgedeckt.

Beim Essen hilft online allerdings nur begrenzt; irgendwann müssen die Sachen “in echt” auf dem Tisch stehen, sonst wird das nix mit dem Mehrwert. Also bestellen und abholen im bevorzugten Lokal. Diese Karte ist mit Fisch und Wild gar nicht so weit von Lady Matildas Menüplan entfernt. Wer das zu fleischlastig findet, kann es wenige Straßenecken weiter mit einem indischen Büffet für den 2. Weihnachtstag versuchen. Dafür fällt in diesem Jahr die sonst übliche festliche Küchenverwüstung aus. Schließlich warten schon ein Weihnachtskuchen mit Honig und ein Christmas Pudding auf ihren Einsatz.

Eine interessante Abhandlung über den Weihnachtsbaum und seinen Schmuck gibt es bei @stadtwirtschaft auf Twitter. Wenn also die Lichterkette den Dienst versagt, sparen wir uns einen hektischen Einkauf unter erschwerten Bedingungen, und greifen stattdessen auf alte Tradition zurück …

 

Fußnote zu Gewürzen. Seit Lady Matilda sind einige Jahrhunderte nur in Teilen schöne Weltgeschichte vergangen, was dazu geführt hat, dass wir uns zur Versogung mit allem Möglichen weniger Gedanken machen müssen. Es hindert uns aber niemand daran, es trotzdem zu tun.

Virtueller Stadtrundgang in Lindenfels

Da in diesem Jahr weder Ostermarkt noch Ökomarkt oder Brauchtumstage stattfinden konnten, kommt hier ein virtueller Stadtrundgang durch Lindenfels. Teil zwei enthält einen Besuch im Museum. (Nur das Eis von Maurizio – siehe auch hier – bzw. den Kuchen aus dem Altstadtcafé muss man sich dazudenken.)

Gedreht wurde im September, deshalb sieht das Wetter noch etwas einladender aus als jetzt. Unterwegs sind Ilse Bonn und Matthias Roth, gefilmt hat Alexander Walter.

 

 

 

 

2. Advent und Nikolaus

2. Advent und NikolausHeute, am 2. Advent, war der Nikolaus da, wie es sich gehört, und hatte unter anderem einen hübschen Kerl von der Burgbäckerei Gürtler dabei. Noch lebt er … In Abwesenheit von Weihnachtsmärkten und bei eher geringer Lust, durch die eine oder andere Innenstadt zu ziehen, um Geschenke für liebe Menschen zu besorgen, sind jetzt eben feine Sachen aus der unmittelbaren Umgebung gefragt.

Dass die Adventszeit dieses Jahr etwas anders ausfällt als gewohnt, führt in manchen Ecken zu heftigen Reaktionen. Da kann es unter Umständen helfen, ein gutes Stück in die Geschichte zurückzuschauen. Das hat zum Beispiel Going Medieval getan und ein paar alte Daten der Weihnachtszeit in den Mittelpunkt gerückt.

Auch zu moderneren Traditionen rund um “die Feiertage” bilde ich mich gerade ein bisschen weiter, um an einer Ausschreibung des Piper-Verlags teilzunehmen. Auf meiner Festplatte schlummert noch eine biedermeierliche Idee, die sich dafür recht gut eignen könnte. Jetzt muss ich nur noch anfangen zu schreiben.

Zum guten Schluss kommt noch ein Adventslied. Schließlich gibt es Möglichkeiten, Advent zu feiern, ohne “a public health nightmare” auszulösen.

 

Adventskalender

AdventskalenderHeute beginnt nicht nur der Winter, wie man sieht, es starten auch überall die Adventskalender. Ich habe hier ein paar gesammelt, bei denen es etwas zu lesen, zu hören, eventuell auch zu gewinnen gibt:

Die Wissenschaftliche Buchgesellschaft hat hinter ihren Türchen Goodies für Mitglieder versteckt. Wer noch keins ist, kann sich überlegen, es zu werden. Das ist mal ein Buchclub, bei dem ich keine Probleme habe, jedes Jahr mindestens ein Buch abzunehmen. Ich muss mich eher bremsen, bevor ich den Etat hoffnungslos überziehe.

Ebenfalls aus der wissenschaftlichen Ecke kommt der Kölner Klima-Advent, auch wenn man das dem ersten Beitrag vielleicht nicht so direkt anmerkt.

Der Zauberfeder-Verlag bietet auf Instagram einen #RezepteKalender. Die LARP-Zeit dagegen hat einen Adventskalender, bei dem es täglich Dinge zu gewinnen gibt.

Jeden Tag frische Musik liefern Ella & Louis in Mannheim, garniert mit dem einen oder anderen Online-Konzert. Bei Twitter (@Donauschwalbe) geht es unter #AdventInFemDur quer durch die Musikgeschichte, beginnend mit der ersten “offiziellen” Komponistin Kassia aus dem 9. Jahrhundert.

Nachtrag: Etwas traditioneller weihnachtliche Musik findet sich im Adventskalender von The Telling.

Ich wünsche viel Vergnügen und weitere spannende Entdeckungen.

NaNoWriMo – Noch ein Tag

… oder genauer gesagt, noch ein paar Stunden. Aber NaNoWriMo hin, Halloween her, eigentlich sind wir bei einem Kurswochenende. Deshalb folgen hier ein paar musikalische Erklärvideos, unter anderem mit Leuten, die in Neckarzimmern gewesen wären.

Dudelsack-Spieltechnik mit Christoph Pelgen:

… und so ähnlich soll es werden, wenn es fertig ist:

Eine traditionelle schwedische Melodie mit Familie Larsson:

Noch etwas Abgefahreneres vom Brighton Early Music Festival. Das Trumscheit taucht in meinem ab morgen entstehenden November-Roman doch nicht auf, deshalb wird es hier noch einmal seriös vorgestellt (von der Society of Strange and Ancient Instruments):

NaNoWriMo – Noch zwei Tage

Ich dachte, heute könnte ich schon über ein entspanntes neues Computerspiel berichten, das ich gerade übersetze, aber das hat noch Anlaufschwierigkeiten. Also vertröste ich mich auf Montag und hoffe, dass dann die ganzen schönen Projekte, die sich in dieser Woche angekündigt haben, tatsächlich an den Start gehen.

Ein Schreibprojekt hat sich leider zerschlagen. Es steht also keine intensivere Recherche nach Amsterdam im 17. Jahrhundert auf dem Plan. Dabei bin ich auf Twitter über zwei spannende Seiten zum Thema gestoßen: Stadholders’ wives und Mark Ponte. Ich lasse sie jetzt trotzdem einmal hier, denn dort sind sowieso interessante Dinge zu lesen. Außerdem gehe ich davon aus, dass ich die Geschichte eines Tages doch schreibe und dann brauche ich die Links.

Weil das Abenteuer als seriöser historischer Roman nicht landen konnte, habe ich es nämlich als Aufhänger für eine phantastische Parallelwelt genommen. Und in dieser spielt mein anstehender November-Roman „Die Kartenreisende“ (nach einer Idee von Leann Porter). Davon sollte es morgen Abend einen Klappentext geben, und am Sonntag geht es los mit 1667 Wörtern pro Tag.

Ansonsten würde ich mich heute immer noch in Neckarzimmern herumtreiben, um diese Uhrzeit unter idealen Umständen tanzen, auf jeden Fall aber Cidre vernichten. Um die Lücke ein bisschen aufzufüllen, folgt noch etwas Tanzmusik.

An Dro

Fröhlicher Kreis

Schottisch, in memoriam Yves Leblanc

Slängpolska

Bourree

Ich muss zugeben, der Optimismus, den ich hier gern verbreiten würde, lässt mich derzeit etwas im Stich. Deshalb verweise ich auf virtuelle Konzerte von Leuten, bei denen gerade interessante Dinge laufen.

Da ist zum einen Medieval Music in the Dales, wieder ein Festival, das dieses Jahr online über Zoom stattfindet. Für heute stehen diverse Konzerte an, ein Rundgang durch die Burg und Besuche bei Instrumentenbauern. (Mich interessiert natürlich besonders der bei Eric Moulder.) Der Vorteil (?) an virtuellen Instrumentenausstellung ist, dass man nicht einfach etwas kaufen kann. Es besteht also keine Gefahr, dass ich plötzlich noch eine Rauschpfeife oder einen Dulzian da hängen habe.

Eher neumodisches und vor allem vielseitiges Repertoire gibt es bei Trilloquy. Ich bin auf die Seite aufmerksam geworden, weil der Hausherr Garrett McQueen Fagott spielt. Das reicht mir erst mal als Empfehlung. Wer es eher mit Saiten hat, bekommt trotzdem genug Spannendes zu hören.

Ganz ohne Geschichten geht die Sache aber doch nicht ab. Wer gerne hoffnungsvoll in die Zukunft schaut und schreibt, findet bei modernphantastik vielleicht eine passende Ausschreibung. Die beiden aktuellen laufen noch bis 30. November und 31. Dezember. Letztere ist allerdings auch für was Längeres.

 

Es geht weiter

Nach einem Monat Pause geht es wieder weiter. Ich habe einiges an der Technik verändert und mich einigermaßen daran gewöhnt. Ein neues Theme, das mir gefällt, habe ich aber immer noch nicht gefunden. Also bleibt es bei diesem. Ansonsten steht im Buchrevier ein Beitrag, der mir genau aus dem Herzen spricht.

Es geht weiterDas erste Kochbuch von diesem Jahr und das zweite aus dem vergangenen sind erschienen – siehe Bild. Am zweiten für dieses Jahr arbeite ich gerade, zur Abwechslung in OmegaT. Wenn die 100.000 Wörter verarbeitet sind, werde ich mich wohl mit den Feinheiten angefreundet haben. Das Werk fällt ein bisschen umfangreicher aus als gedacht, deshalb läuft daneben nicht allzu viel – keine Spiele und ziemlich wenig Text für hier.

Geschichten gibt es aber trotzdem bald wieder. Schließlich steht noch dreimal “optimistischer Eskapismus” aus.

Ebenso laufen, wie schon erwähnt, die Vorbereitungen zum NaNoWriMo. Der spielt sich sowieso online ab, der wird auch dieses Jahr nicht ausfallen. Ich habe zu diesem Anlass einen Plot entwickelt und verschenkt, im Gegenzug habe ich einen von einer freundlichen Mitschreiberin bekommen. Ein beachtlicher Teil davon wird Alternate History. Um daraus etwas Ansprechendes zu machen, recherchiere ich gerade zum Thema schottische Geschichte ab etwa 1700. Historische Landkarten werden eine Rolle spielen und ein Naturschutzgebiet. Über dessen potenzielle Bewohner muss ich mich auch noch schlau machen. Und hoffen, dass im November wieder genug Energie zum Schreiben da ist, denn das geht zur Zeit eher schleppend voran.

Geplant war einmal, im August und September einen High-Fantasy-Roman zu überarbeiten und für die Veröffentlichung im Oktober fertig zu machen. Damit hänge ich jetzt ungefähr bei der Hälfte des Textes in einer Reihe von Plotlöchern fest. Kaum denke ich, ich habe eins gestopft, tut sich das nächste auf. Das dauert also noch ein bisschen. Ich hoffe, dass ich damit im Dezember herauskommen kann.

Für Oktober wird es jetzt noch einmal eine Kurzgeschichte, wenn alles klappt. Die wird nicht bei BoD erscheinen, sondern bei anderen Anbietern, und ich bin noch am Sortieren, wie eine praktische Kombination aussehen könnte.

Es gibt allerdings jetzt schon etwas Neues zum Lesen: Mein Katzenabenteuer Buntspecht und Anton ist jetzt offiziell erschienen und – elektronisch oder gedruckt – in der Buchhandlung des Vertrauens erhältlich. Eine Leseprobe gibt es hier.

Es geht weiter

Meerjungfrauen Taschenbuch

Seit Juni ist “Das geheime Leben der Fabelwesen 1 – Meerjungfrauen” als E-Book zu haben, ab dem 17. Juli gibt es diesen Titel auch als Taschenbuch. Den Klappentext hatte ich hier schon einmal aufgeführt. Die dreißig Geschichten bedienen alle Spielarten der Phantastik, von High Fantasy und Ritterepos bis zu düsterer Zukunftsvision und Weltraumoper. Wer also lieber etwas Gedrucktes in den Händen hat, wende sich an die Buchhandlung des Vertrauens (erschienen bei Independent Bookworm, Hrsg. Katharina Gerlach, ISBN 978-3-96698-866-7).

Buntspecht und Anton

Im August erscheint voraussichtlich eine etwas längere Geschichte von mir im Machandel Verlag als Bestandteil der #52Katzen. Es handelt sich um das phantastische Katzen-Abenteuer “Buntspecht und Anton” mit Nyckelharpa, Cowboyhut und Maibowle. Ich bin noch mit den Fahnenkorrekturen beschäftigt, die Verlegerin bereitet ein schickes Cover vor.

Da es sich bisher um eine reine Werbeinblendung handelt, kann ich noch auf ein weiteres Taschenbuch verweisen: “Die Schule der Spielleute” wird demnächst wieder in gedruckter Form erhältlich sein, und zwar nach wie vor über den Gmeiner-Verlag.

Sobald weitere Einzelheiten bekannt sind, werde ich sie hier verkünden.

 

 

Gestern habe ich den Link ziemlich am Rande platziert, heute gibt es nochmal einen Hinweis auf Neues aus dem Mittelalter. Die Website The Public Medievalist enthält zahlreiche Artikel über das Mittelalter und wie man es sich vorstellt.

Ich habe mich völlig festgelesen und nehme eine Menge Anregungen mit. Es zeigt sich sehr deutlich, dass die Welt auch vor ein paar hundert Jahren schon ziemlich bunt und beweglich war. Je mehr darüber geforscht wird, desto mehr Variationen kommen ans Licht, desto mehr Klischees lassen sich abbauen.

Mehrere Artikel befassen sich auch mit der phantastischen oder filmischen Rezeption des Mittelalters. Kampftechnik und Reisende sind recht gut vertreten. Mir persönlich fehlt ein bisschen Musik, aber vielleicht habe ich mich auch noch nicht weit genug durchgewühlt.

Um das hier ein wenig auszugleichen, klebe ich ein Stück ein, zu dem ich mir bei MedRen2020 noch einen Vortrag angehört habe: Josquin des Près, Nymphes des Bois.

 

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