Geschichten und Musik

Kategorie: Musik Seite 1 von 4

Frohe Pfingsten

Dieses Ensemble kannte ich bisher noch nicht … sieht sehr vielversprechend aus.

Virtuelles Konzert Nr. 8 – Harfen

Das virtuelle Konzert Nr. 8 widmet sich heute den Harfen, denn an diesem Wochenende sollte eigentlich das Musikantentreffen der Klangwerkstatt in Markt Wald stattfinden. Hier kommen also ein paar Anregungen, was man mit diesen vielsaitigen Instrumenten alles anfangen kann.

Als erstes der verhinderte Gastgeber und die Liadhaber:

 

Keltisch-Sommerliches:

Oder etwas von einem anderen Ende der Welt:

Mittelalterliches:

Oder eher Neumodisches:

Und noch was, um morgen früh wieder in die Gänge zu kommen:

Es ist soweit! Unser neues Video ist fertig. Aus einer unschuldigen Idee ein bischen was Kreatives zu machen wurden Tage und Nächte des Aufnehmen und Schneidens. Wir haben uns dabei köstlich amüsiert und hoffen es zaubert euch ein Lächeln ins Gesicht! Ich denke ich kann ohne rot zu werden sagen: Das neue Video hat ganz schön Eier! Oder ganz schön Ei? Seht selbst! 😁Auf www.zirla.de kann man übrigens unsere CD bestellen.

Gepostet von Daniela Heiderich am Donnerstag, 28. Mai 2020

 

 

Musik zu Himmelfahrt

Heute gibt es nur ein bisschen Musik zu Himmelfahrt:

Virtuelles Konzert Nr. 7 – Portativ

Virtuelles Konzert Nr. 7 - PortativNach den vielen Geschichten und Rezepten in letzter Zeit ist mal wieder ein virtuelles Konzert an der Reihe. In Folge Nr. 7 geht es – wieder einmal – um mein Lieblingsspielzeug, das Portativ oder Organetto. Unter normalen Umständen wäre ich am Wochenende mit diesen beiden Hübschen unterwegs gewesen, jetzt gibt es eben hier ein paar mehr oder weniger mittelalterliche Sachen zum Nachhören.

Zu Anfang geht es direkt ins Mittelalter:

Hier wird es schon ein bisschen neumodischer:

Die Ein-Mann-Kapelle:

Duo mit Gesang:

Ebenfalls eine ziemlich wahrscheinliche Kombination:

Es geht aber auch exotischer:

Virtuelles Konzert Nr. 6 – Geistliches

Zum Thema Musik in der aktuellen Lage habe ich im vorhergehenden Artikel schon ein paar Worte verloren. Jetzt habe ausgerechnet ich gerade einen musikalischen Auftrag bekommen habe, und deshalb gibt es heute das virtuelle Konzert Nr. 6 mit einer Handvoll geistlicher Lieder. Ich habe versucht, den militärisch geprägten Blaskapellen auszuweichen und statt dessen weniger alltäglichen Versionen zu finden.

“Großer Gott, wir loben dich” – nicht in Blech, aber in Metall:

“Nun danket alle Gott” – ohne Strammstehen:

https://www.youtube.com/watch?v=ZjciFu37Bd8

“Befiehl du deine Wege” – mit Bach einmal um die Welt:

https://www.youtube.com/watch?v=4nV8NakYNfs

“Allein Gott in der Höh sei Ehr” – Early Music Revival im späten 20. Jahrhundert:

https://www.youtube.com/watch?v=xvhpPCqMX1k

“Geh aus, mein Herz, und suche Freud” – Es gab eine Melodie vor Harder:

https://www.youtube.com/watch?v=N0X1SmVKmQE

“Ein feste Burg ist unser Gott” – geht auch ökumenisch:

Virtuelles Konzert Nr. 5 – Trumscheit

Heute gibt es wieder einmal ein virtuelles Konzert, Nr. 5 seiner Art, das einem etwas speziellen Instrument gewidmet ist – dem Trumscheit.

Virtuelles Konzert Nr. 5 - Trumscheit

Darauf bin ich gekommen, weil mir bereits eine Idee für den diesjährigen NaNoWriMo im Kopf herumspukt. Darin soll eine Musikertruppe mit spezieller Besetzung eine Rolle spielen, für die ich schon mal anfange, die Instrumente zusammenzusuchen. Bisher habe ich nur eine Vorstellung von einem Menschen, der im Stehen ein langes Saiteninstrument spielt. (Aus dem Menschen kann natürlich auch noch ein fantastischeres Wesen werden.)

Ich dachte kurz an etwas wie die Teufelsgeige, aber die ist eher zum Lärmen geeignet als zum Spielen. Außerdem wird sie meist im Zusammenhang mit Zieh- oder Mundharmonika erwähnt. Ich habe  zwar auch eine Fantasy-Bardin, die so was spielt, aber das wollte ich eigentlich nicht einreißen lassen. Schon gar nicht, wenn sich das übrige Setting eher am Spätmittelalter orientieren soll.

Beim weiteren Umschauen wurde es das Trumscheit, das es als Tromba marina im 17. und 18. Jahrhundert auch zu einigem gesellschaftlichem Ansehen und eigens dafür geschriebenen Kompositionen gebracht hat. Für „mein“ Abenteuer wird es aber eher eine ältere Variante, vielleicht auch eine kürzere, die zum Spielen auf einen Stuhl oder ähnliches gestützt wird.

Der Klang des Instruments wird oft als trompetenartig beschrieben, und offenbar wurde es auch entsprechend eingesetzt und mit anderem lautem Gebläse kombiniert. (Als zusätzlicher Bordun zum Dudelsack ist vielleicht trotzdem nicht die sinnvollste Verwendung.) Meine Vorstellung von der Truppe geht eher in Richtung leisere Instrumente, was offenbar ebenfalls funktioniert. Ob das historisch korrekt ist, sei dahingestellt. Bis November erfahre ich möglicherweise noch mehr zum Thema.

Jetzt gibt es erst einmal Musik

Passend zur Jahreszeit: https://www.youtube.com/watch?v=XzGrzUpLdgw

Einmal Hildegard von Bingen: https://www.youtube.com/watch?v=ZRfwaf8ZlKk

Was eher Neumodisches: https://www.youtube.com/watch?v=l7gKy_0R6M8

Jean-Baptiste Prin, der Experte für die Tromba marina: https://www.youtube.com/watch?v=_xJQk51M9I0

 

Verwandter Artikel: Weltenbau – Über Musik (dort geht es übrigens auch um die Welt, in der sich die Ziehharmonika spielende Bardin herumtreibt)

Literatur: Dwight Newton, The Tromba Marina – A Study in Organology, 2002

Bild: gemeinfrei

Virtuelles Konzert Nr. 4 – Sowjetisches

Heute gibt es wieder ein virtuelles Konzert, inzwischen Nr. 4, mit Musik von einem sowjetischen Komponisten. Über Reingold Morizewitsch Glier – er schrieb sich mitunter auch “Glière” – bin ich in der Übersetzung gestolpert, die ich zur Zeit lektoriere, und muss gestehen, dass ich noch nie von ihm gehört hatte. Nun sind einige seiner Werke politisch inzwischen überholt, etwa die “Fantasie zum Feiertag der Komintern” für Blasorchester von 1924. Andere sind, in meinen Ohren jedenfalls, besser gealtert und weltanschaulich auf den ersten Blick weniger verdächtig.

Hier also eine kleine Auswahl:

Sinfonie für russische Volksinstrumente F-Dur, op. 80 – ist leider nicht zu erkennen, wer alles mitspielt.

“Hymne der großen Stadt” – hier vor illustrem Publikum

Konzert für Waldhorn und Orchester – eher weiter verbreitet als die anderen

Für den Fall, dass jemand noch nicht genug hat:

3. Sinfonie “Ilja Muromez” – unser Held wird mit Met geheilt.

 

Tag der Tage

Der 21. März hat, zumindest in diesem Jahr, offenbar eine Menge Bedeutungen.

Tag der TageZunächst mal ist Frühlingsanfang. Dafür stürmt es draußen noch ganz ordentlich, in den nächsten Tagen sind Minusgrade zu erwarten, und für “höhere Lagen” war auch von Schnee die Rede. Aber mit mehr Tageslicht kann es nur besser werden. Außerdem ist die Tagundnachtgleiche der Anlass für das persische Neujahrsfest Nuroz (oder wie man es schreiben will).

Unter anderem ist Early Music Day, der zur Zeit vor allem online stattfinden muss. Deshalb gibt es – weil das Konzert mit Servir Antico nur am besagten Datum zur Verfügung stand – zum Nachhören das Ensemble La Traditora.

Ebenso ist heute Indiebookday. Dazu habe ich im Zusammenhang mit #Bücherhamstern schon das eine oder andere geschrieben. Heute habe ich es geschafft, einen weiteren Einkauf aus dieser Aktion herunterzuladen: Das Gesetz der Flamm von Leann Porter, Fantasy mit Puffins aus dem Dead Soft Verlag. (Vorauskasse heißt: Erst überweisen, dann runterladen. Das ist manchmal zu kompliziert für mein Siebhirn.)

Das war der gemütliche Teil. Heute sind auch noch zwei weniger unterhaltsame, dafür aber wichtige “Tage”:

Zum einen hätten wir den World Down Syndrome Day. Dazu tragen eine Menge Leute im Rahmen der #Sockenaufforderung/#LotsOfSocks zwei verschiedene, möglichst bunte Socken. Das bringt etliche hübsche Bilder in den Sozialen Medien und bietet vielleicht einen Anstoß, sich zu diesem Thema zu informieren (hier auf Deutsch).

Zum anderen ist der 21. März der internationale Tag gegen Rassismus. Dieser Artikel hier ist zwar schon etwas älter, aber das zugrunde liegende Problem ist inzwischen noch nicht wirklich gelöst. Ein Tag im Jahr könnte dazu auch ein bisschen knapp bemessen sein.

Update: Inzwischen bin ich noch auf den Tag des Waldes aufmerksam geworden. Den gibt es auch schon eine ganze Weile, und auch er befasst sich mit einem Problem, das heutzutage eher noch dringender ist als vor 50 Jahren.

Na gut, Tag des Glücks war gestern, aber das nehmen wir heute immer noch, und morgen die nächste Portion …

Virtuelles Konzert Nr. 3 – Halleluja

Virtuelles Konzert Nr. 3 - HallelujaGerade bahnt sich ein nicht ganz alltäglicher Übersetzungsauftrag mit reichlich Halleluja an. Den nehme ich zum Anlass, um unter dem Motto #frauenzählen im Evangelischen Gesangbuch (Ausgabe Hessen) auf die Jagd zu gehen. Es wurden 35, davon sieben Komponistinnen – auf 652 Lieder und Gesänge.

Ich habe ein paar herausgepickt, nicht gerade die Version, wo aus Frieda (Fronmüller) doch noch schnell ein Franz wurde. Von allen vier Liedern gibt es übrigens mindestens eine Singfassung in einer anderen Sprache. In wie fern sie noch gesungen wird, ist eine andere Frage.

Freuet euch der schönen Erde  (Frieda Fronmüller)

Stern, auf den ich schaue (Minna Koch)

Solang es Menschen gibt auf Erden (Tera de Marez Oyens)

Kommt mit Gaben und Lobgesang (Doreen Potter)

 

 

 

Virtuelles Konzert Nr. 2

Virtuelles Konzert Nr. 2

Es ist St. Patrick’s Day, und (nicht nur) in Irland haben sämtliche Pubs geschlossen. Also kann man sich am besten zu Hause auf dem Sofa niederlassen, einen Irish Coffee in Griffweite, und sich die frisch upgedateten irischen Märchen aus dem Machandelverlag zu Gemüte führen: Taxi mit Elfe und Wer Elfen vertraut, ist selbst schuld.

Dazu gibt es noch ein wenig irische Musik, mal mehr, mal weniger upgedatet: Turlough O’Carolan (1670 – 1738) passt nicht nur auf die Harfe.

Carolan’s Welcome auf dem Fagott

Lord Galway’s Lamentation auf der Traversflöte

Mr. O’Connor auf der Concertina

Mrs. MacDermott Roe im Ensemble

Planxty Irwin auf der Tenorgambe

Aber eins wird jetzt doch noch geharft: Ode to Whiskey

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