Geschichten und Musik

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2. Advent und Nikolaus

2. Advent und NikolausHeute, am 2. Advent, war der Nikolaus da, wie es sich gehört, und hatte unter anderem einen hübschen Kerl von der Burgbäckerei Gürtler dabei. Noch lebt er … In Abwesenheit von Weihnachtsmärkten und bei eher geringer Lust, durch die eine oder andere Innenstadt zu ziehen, um Geschenke für liebe Menschen zu besorgen, sind jetzt eben feine Sachen aus der unmittelbaren Umgebung gefragt.

Dass die Adventszeit dieses Jahr etwas anders ausfällt als gewohnt, führt in manchen Ecken zu heftigen Reaktionen. Da kann es unter Umständen helfen, ein gutes Stück in die Geschichte zurückzuschauen. Das hat zum Beispiel Going Medieval getan und ein paar alte Daten der Weihnachtszeit in den Mittelpunkt gerückt.

Auch zu moderneren Traditionen rund um “die Feiertage” bilde ich mich gerade ein bisschen weiter, um an einer Ausschreibung des Piper-Verlags teilzunehmen. Auf meiner Festplatte schlummert noch eine biedermeierliche Idee, die sich dafür recht gut eignen könnte. Jetzt muss ich nur noch anfangen zu schreiben.

Zum guten Schluss kommt noch ein Adventslied. Schließlich gibt es Möglichkeiten, Advent zu feiern, ohne “a public health nightmare” auszulösen.

 

NaNoWriMo – Vorzeitiges Ende

NaNoWriMo SchnipselEs ist noch nicht so lange her, da habe ich mich über ein internationales Großereignis gefreut, das Corona nicht über den Haufen werfen kann, den NaNoWriMo. Das ist auch immer noch richtig, es schreiben noch viele tolle Leute viele wunderbare Geschichten. Für mich nimmt die Sache aber ein vorzeitiges Ende, und das liegt zumindest indirekt an Corona.

Virtuelle Gangster

Anfang November habe ich ein Übersetzungsprojekt an Land gezogen, das mal etwas aus dem Rahmen fällt – ein Computerspiel aus dem Russischen. (Das Original war dem Vernehmen nach chinesisch.) Der Text wurde zwischen mir und einer Kollegin geteilt. Also so weit machbar bis erfreulich. Nur ist die Kollegin leider krank geworden … Ich vermute, dass es um mehr geht als einen verdächtigen Kontakt oder einen positiven Test. Unsere Zunft bleibt sowieso meist auch dann zu Hause, wenn kein Infektionsschutz angesagt ist. Also wünsche ich alles Gute in die Ferne und kümmere mich um alle weiteren Belange der virtuellen Gangster.

Lesestoff

Damit (und noch ein paar anderen Projekten, die sowieso immer laufen) sind meine Kapazitäten zum Tippen und Wörter dressieren allerdings aufgebraucht. Ich kriege es noch hin, die Schreibaktionen anderer Leute im Auge zu behalten und auch ein paar andere Dinge zu lesen, wenn auch nicht ganz so viel, wie ich gerne würde. Zurzeit bin ich an einer spanischen Space Opera, mit der ich allerdings nicht besonders warm werde. Vielleicht ist das einfach nicht mein Genre und Leute, die gern Perry Rhodan lesen, würden damit glücklicher. Also steige ich demnächst auf sibirische Märchen um.

Noch ein Hinweis zu mehr Lesestoff: Die Longlist für den KrePFL (Krefelder Preis für fantastische Literatur) wurde bekanntgegeben, und es stehen einige interessante Titel von guten Autor_innen drauf. Stöbern lohnt sich auf jeden Fall (siehe hier).

Und wer in diesem Jahr neben allen anderen Abenteuern einen Roman veröffentlicht hat bzw. das bis Ende Dezember noch tut, kann das Werk zum Seraph 2021 einreichen.

 

 

 

NaNoWriMo – Schnipsel 6

Bevor es weitergeht mit NaNoWriMo-Schnipsel Nr. 6 möchte ich noch auf eine Ausschreibung hinweisen. Einsendeschluss ist im nächsten Frühjahr, das Thema eignet sich aber wunderbar, um in dieser Jahreszeit geschrieben zu werden: Bei FaKriRo (wieder so eine tolle Abkürzung: Fantasy, Krimi, Romance) werden Beiträge zu einer Adventskalender-Anthologie gesucht. Das Motto lautet “Gemeinsam mehr erreichen”.

Und jetzt geht es weiter mit Die Kartenreisende. Lea weiß bisher noch nichts von ihrem Beruf, muss aber langsam mal Vorbereitungen für ihre erste Reise treffen.

NaNoWriMo Schnipsel

„Haben Sie eine Karte von diesem Ort?“, fragte Mr. Durie.
„Bestimmt“, antwortete Lea abwesend. „Schauen Sie im Kartenzimmer nach.“ Sie fand inzwischen heraus, dass die Hauptstadt von Liechtenstein Vaduz hieß und der dazugehörige Bahnhof in der Nachbargemeinde Schaan lag.
Mr. Durie stand noch immer neben ihr und sah sie erwartungsvoll an.
„Ich weiß nicht, ob wir eine aktuelle Karte von Liechtenstein da haben“, sagte sie schließlich. „Die meisten Bestände hier sind schon älter.“
„Ihr Onkel muss eine haben.“
„Woher …“ Doch, natürlich. Mr. Durie wusste, welche Landkarten Onkel Carl privat besaß. Und Lea hatte eine Vorstellung, wo sie steckten. „Na gut“, sagte sie. „Ich zeige Ihnen unsere geheimen Vorräte. Vielleicht können Sie damit ja etwas anfangen.“
Sie holte die nötigen Schlüssel aus der Schublade und ging voran in den Keller.

* * *

Mr. Durie sah sich sehr interessiert um, wie immer. „Ist das die Pyramide, von der Sie erzählt haben?“
„Ja.“
Er ging näher heran und betrachtete das matt glänzende Gebilde. „Was ist das für ein Holz?“
„Ich weiß es nicht.“ Es war kräftig gemasert mit einem leicht rötlichen Einschlag.
„Yew“, meinte er. „Ist das nicht ein magischer Baum?“
„Kann sein.“ Lea hatte keine Ahnung, wovon er redete, und überhaupt kannte sie sich mit Holzarten nicht aus. Ein Ikea-Regal aus „Kiefer unbehandelt“ war das Höchste der Gefühle.
Dafür hatte sie einen Verdacht, in welchem der Schränke die Karten sein könnten, die sie suchten, nämlich exakt der neben dem halbhohen mit der Pyramide. Das war ein sehr schmales Modell. Bei geöffneter Tür zeigte sich, dass jemand mit wenig Sachverstand viele Fächer eingebaut hatte. Vielleicht war das gute Stück deshalb auf dem Sperrmüll und letzten Endes hier im Keller gelandet.

* * *

In den Fächern lagen in der Tat Landkarten. Ein aktueller Weltatlas, darunter Reiseführer und Detailkarten nach Kontinenten sortiert. Auch die waren so aktuell, wie sie in Zeiten von Navis und Google Maps eben noch gedruckt wurden. „Meinen Sie so etwas?“, fragte sie.
Mr. Durie, der noch immer die Pyramide inspizierte und noch mehr Möglichkeiten gefunden hatte, sie zu zerlegen, wandte sich irritiert zu ihr um.
Sie hielt ihm den Atlas hin.
„Wenn darauf Liechtenstein zu finden ist … das ist doch nicht so groß, oder?“

* * *

NaNoWriMo – Schnipsel 1

Wie versprochen kommt heute noch der NaNoWriMo-Schnipsel Nr. 1: der erste Auftritt meiner Heldin Lea, mit der ich die nächsten vier Wochen und 50.000 Wörter verbringen will.

Außerdem ein Hinweis auf zwei Ausschreibungen, die allerdings erst nächstes Jahr fällig werden: Littera Magia geht unter dem Titel Versunken unter Wasser (so wie hier, hier und hier), die Geschichtenzisterne widmet sich dagegen dem Feuer und seinen Wesen.

Für Kurzentschlossene, die keinen NaNo, aber dafür auf Niederländisch schreiben, hat bei Hebban die Möglichkeit, Aussichten auf bessere Zeiten zu entwickeln.

Aber jetzt weiter zur Geschichte: Die Kartenreisende

Im Laden war Ruhe. So gehörte sich das. Lea setzte sich mit einer großen Tasse Tee an den Computer und schaute die Bestellungen im Online-Shop durch. Auch die waren überschaubar. Seit sie die Konten selbst verwaltete, fiel es ihr immer schwerer, die Frage auszublenden, wie Onkel Carl sein Antiquariat am Laufen hielt. Und wovon er seine Reisen finanzierte.

Jetzt schlug doch die Klingel über der Tür an. Lea stand auf und machte sich auf den Weg in den Salon. Dort standen nicht ganz so viele Regale wie in den anderen Räumen unterwegs, denn es war Platz für eine Sofagarnitur und einen altertümlichen Schrank, in dem eine ziemlich neumodische Teeküche untergebracht war.

Ist niemand da?“, fragte die Kundin gleich, als sie Lea erblickte.

Wie Sie sehen …“

Der Chef, meine ich.“

Nein, Herr Mayer ist nicht im Hause. Was kann ich für Sie tun?“

Ich hatte da ein Buch bestellt. Ist das immer noch nicht da?“

Wie war denn Ihr Name?“

Die Frau schien ganz entsetzt, dass Lea sie nicht auf den ersten Blick erkannte. „Friedrich. Fernanda Friedrich.“

Lea griff ins Abholfach und zog Kalifornien, das Land der Weite heraus. Der Aufmachung nach ein Reiseführer für Möchtegern-Hippies, knapp fünfzig Jahre alt. „Bitte sehr.“

Oh. Das sieht aber zerfleddert aus. Haben Sie das nicht eingeschweißt?“

Das war damals noch nicht so üblich.“ Lea nannte den ziemlich niedrigen Preis, Frau Friedrich zahlte, immer noch leise meckernd.

Also, wenn Herr Mayer wieder da ist, muss ich mich mal mit ihm unterhalten. Da kann man doch bestimmt was machen.“ Sie schaute Lea fragend an, als ob sie mit einmal Abstauben die gebrauchten Bücher in den Regalen in druckfrische Exemplare verwandeln könnte.

Ich sage ihm Bescheid, dass Sie hier waren.“ Lea tat, als notierte sie sich etwas.

Haben Sie dazu auch eine Landkarte?“, fragte Frau Friedrich.

Von Kalifornien? Weiß ich nicht, da müsste ich nachschauen.“ Lea hatte keine große Lust, die Zimmer mit den Landkarten zu betreten. Es war ihr schon immer unheimlich erschienen.

Dann tun Sie das bitte.“ Die Kundin wurde ungeduldig.

Na schön. Eigentlich war es ja auch ihr Job, wenn Onkel Carl sich wieder in der Gegend herumtrieb. Normalerweise lautete seine Anweisung, dass sie Anfragende vertrösten sollte, bis er wieder zurückkam. So lang wie jetzt war er noch nie ausgeblieben.

Ich zeige Ihnen, was wir haben.“ Sie nahm den Schlüssel aus der Schublade und ging mit der Kundin in Richtung Amerika.

* * *

Es ist ein halbes Jahr später, und der Ausnahmezustand vom März ist wieder da. Freizeiteinrichtungen schließen, Spielrunden, Bandproben, Stammtische … fallen aus. Gerade war ich wieder beim Hardthof, Käse hamstern. Wegen Dunkelheit und [zensiert] Wetter allerdings nicht zu Fuß, dafür habe ich noch eine Ladung Fleisch und eine Flasche Milch von der dortigen Tankstelle mitgebracht.

Unter normalen Umständen würde ich dieses Wochenende in Neckarzimmern verbringen und englische Carols spielen. Aber so eine Veranstaltung erfordert eine Menge an menschlichem Gedränge, deshalb haben wir schon im Sommer beschlossen, die Sache ausfallen zu lassen. So, wie wir es uns vorstellen, wäre es sowieso nicht abgelaufen, und bei den Entwicklungen der letzten Wochen hätten wir eine schmerzhafte Bruchlandung hingelegt. Also belassen wir es bei einer virtuellen Einlage hier.

Glücklicherweise gibt es aber ein gesellschaftliches Ereignis, das sowieso jedes Jahr überwiegend online stattfindet: Der NaNoWriMo wird auch dieses Jahr nicht ausfallen – wenn nicht irgendwas die zuständigen Server lahmlegt. Aber selbst dann würden vermutlich die dezentralen Events, die inzwischen um das Ganze herum gewachsen sind, weiterlaufen. Ich werde den November über berichten, wie sich meine Geschichte und der Alltag daneben entwickeln. Außerdem fasse ich den guten Vorsatz, regelmäßig Schnipsel zu liefern, damit es hier wieder Unterhaltsames zu lesen gibt.

Außerdem läuft eine Ausschreibung für einen längeren Text beim Federtraum Verlag. Wer sich an einem Abenteuer in einem “asiatischen” Fantasy-Setting versuchen möchte, findet dort eine Anlaufstelle für die Geschichte.

Ich muss zugeben, der Optimismus, den ich hier gern verbreiten würde, lässt mich derzeit etwas im Stich. Deshalb verweise ich auf virtuelle Konzerte von Leuten, bei denen gerade interessante Dinge laufen.

Da ist zum einen Medieval Music in the Dales, wieder ein Festival, das dieses Jahr online über Zoom stattfindet. Für heute stehen diverse Konzerte an, ein Rundgang durch die Burg und Besuche bei Instrumentenbauern. (Mich interessiert natürlich besonders der bei Eric Moulder.) Der Vorteil (?) an virtuellen Instrumentenausstellung ist, dass man nicht einfach etwas kaufen kann. Es besteht also keine Gefahr, dass ich plötzlich noch eine Rauschpfeife oder einen Dulzian da hängen habe.

Eher neumodisches und vor allem vielseitiges Repertoire gibt es bei Trilloquy. Ich bin auf die Seite aufmerksam geworden, weil der Hausherr Garrett McQueen Fagott spielt. Das reicht mir erst mal als Empfehlung. Wer es eher mit Saiten hat, bekommt trotzdem genug Spannendes zu hören.

Ganz ohne Geschichten geht die Sache aber doch nicht ab. Wer gerne hoffnungsvoll in die Zukunft schaut und schreibt, findet bei modernphantastik vielleicht eine passende Ausschreibung. Die beiden aktuellen laufen noch bis 30. November und 31. Dezember. Letztere ist allerdings auch für was Längeres.

 

Ausschreibung – Matchbox Rhein-Neckar

Ausschreibung Matchbox Rhein-NeckarNein, bei dieser Ausschreibung geht es nicht um eine Kurzgeschichtensammlung in einem Kleinverlag, sondern um das spartenübergreifende Kulturprojekt Matchbox Rhein-Neckar. In diesem Rahmen kommen jedes Jahr Künstler aus anderen Ecken der Welt, um in der Rhein-Neckar-Region zu arbeiten. Und zwar eher nicht in Mannheim oder Heidelberg, sondern draußen in der Wildnis.

Das Projekt läuft seit 2015 und es sind bereits einige spannende Dinge entstanden. Zum Beispiel ein Nibelungen-Film mit schwarzem Siegfried (Oklahoma Nature Theatre). Aus dem gleichen Jahr stammen die drei Streichhölzer in der Burgstraße (Lindenfels), ein Werk von Will St. Leger aus Irland. Der vorerst letzte Streich war ein europäisches Demokratiefestival in Hambach. 2019 war vor allem dem Sammeln und Dokumentieren der bisherigen Projekte gewidmet.

Virtuelle Kunstaktion

In diesem Jahr geht es wieder weiter, wie so viele Kunstaktionen allerdings eher online. Beteiligt ist das Künstler:innen-Duo Mia & Eric aus Kanada. Da der Ortsbesuch diesmal aus der Ferne stattfinden muss, gibt es Teilnahmemöglichkeiten über Telegram oder die Website www.3-woods.com.

Gefragt ist nach Texten, Bildern, Musik, O-Tönen und was sonst beliebt, die mit den hiesigen Wäldern zu tun haben. Davon haben wir reichlich, die Inspiration sollte also nicht ausbleiben. Weitere Beiträge kommen aus England und aus Norwegen. Also vielleicht auch eine Gelegenheit, die eine oder andere ausgefallene Reise zu kompensieren. Die genaue Ausschreibung gibt es hier.

Ein Einsendeschluss ist auf den ersten Blick nicht angegeben, aber Wälder sind nun mal das ganze Jahr über faszinierend. Nur mitunter etwas ungemütlich, um sich eine Viertelstunde meditativ darin niederzulassen. Wenn mich das echte Leben nicht wieder überrennt, werde ich auf jeden Fall mitmachen. Im Schenkenberg habe ich schon so viele Geschichten gefunden (die hier zum Beispiel), da ist bestimmt noch eine drin, die für diese Ausschreibung passt. Fotos werde ich vermutlich auch noch hinkriegen. Vor allem bin ich auch auf die anderen Beiträge gespannt und auf das, was daraus entsteht.

 

Kaffee für die Fee

Heute gibt es ein weiteres Rezept, nämlich Kaffee für die Fee. Zu diesem Thema läuft eine Ausschreibung für Kurzgeschichten beim Art Skript Phantastik Verlag. Einsendeschluss ist der 31. Dezember, es bleibt also noch reichlich Zeit, die Geschichte fertig zu bekommen.

Kaffee für die FeeMilchbecher mit Kaffee

Nein, hat nichts mit Latten irgendwelcher Art zu tun.

  • 40 g Kaffee (gemahlen)
  • 220 ml Sahne
  • 2 Eigelb
  • 40 g Zucker

 

Sahne aufkochen, den Kaffee damit bedecken und kaltstellen.

Wenn die Sahne richtig kalt ist, durchseihen.

Mit den Eigelben und dem Zucker verrühren und nochmals durchseihen. In geeignete Becher für ein Wasserbad füllen.

Wasser in einem Topf nur fast zum Sieden bringen. Die Becher hineinstellen und zugedeckt eine halbe Stunde ziehen lassen. Die Creme sollte sich verhalten wie Wackelpudding, wenn sie fertig ist.

Abkühlen lassen und bis zum Gebrauch kaltstellen.

Das Rezept stammt aus einem bayrischen Kochbuch des 19. Jahrhunderts. Ältere Rezepte gibt es unter anderem hier.

Bild: Andreas Fink via Wikimedia, CC BY-SA 2.5

Süßes mit Ei

Das Rezept für heute ist wieder einmal etwas Süßes und besteht vor allem aus Ei. Das hängt mit einer Kurzgeschichte zusammen, die ich zurzeit in Arbeit habe. Sie soll rechtzeitig zu dieser Ausschreibung des Acabus-Verlags fertig werden. Es fehlen noch zwei Szenen und eine kräftige Kürzungsrunde.

Süßes mit EiGespaltene Nonnen

  • 6 Eier
  • Safran
  • Zimt
  • Ingwer
  • Pfeffer
  • 1/2 Apfel, gerieben
  • Schmalz
  • Zucker + Zimt

 

Die Eier hart kochen und abkühlen lassen.

Der Länge nach halbieren und die Dotter herausnehmen. Zerdrücken und mit den Gewürzen und dem Apfel gut mischen.

Diese Mischung wieder in die Eiweißhälften füllen. Das Ganze in Schmalz backen.

Die Füllung, so lange sie noch heiß ist, mit Zucker und Zimt bestreuen und servieren.

Das Rezept stammt aus einem flämischen Kochbuch des 16. Jahrhunderts. Mehr historische Rezepte gibt es zum Beispiel auch hier.

 

Bild: Marans Club de France via Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Festivals und Fantasy

Heute gibt es nur einen kurzen Hinweis auf viele Festivals und eine Fantasy-Ausschreibung.

Unter dem Motto “Feier dein Festival zu Hause” organisieren etliche seuchenbedingt ausgefallene Festivals ein virtuelles Programm für den 21. bis 23. August. Es laufen verschiedene Shows, auf dem “Campingplatz” sind Challenges geplant. Damit das richtige Festival-Feeling aufkommt, kann man ein Paket mit Bändchen, T-Shirt und so weiter bestellen. Vom Erlös werden die Veranstalter*innen und Künstler*innen unterstützt, die finanziell ziemlich in die Röhre gucken.

In Sachen Fantasy wurde heute die Ausschreibung für einen neuen Preis bekanntgegeben. Er hört auf den sympathischen Namen KrePFL (Krefelder Preis für phantastische Literatur) und bringt nicht nur ein beachtliches Preisgeld mit sich, sondern auch einen Pentagondodekaeder. Wer seit dem 1. August 2018 ein Buch veröffentlicht bzw. eins für spätestens Mitte September dieses Jahres in den Startlöchern hat, kann hier sein Glück versuchen. Kurzgeschichten treten allerdings ausschließlich in der Jugend-Kategorie U18 an.

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