Geschichten und Musik

Kategorie: Echtes Essen Seite 1 von 4

Apfeleis zum Muttertag

Beim #Autor_innensonntag bin ich deutlich im Hintertreffen, also gibt es heute ein Rezept für Apfeleis zum Muttertag.

Apfeleis zum MuttertagDazu braucht es:

  • 5 kleine Äpfel
  • 1 kleine Zitrone
  • 1 Handvoll Rosinen
  • 2 EL Apfelbrand (z. B. von hier)
  • 3 Scheiben Rührkuchen mit Schokostückchen
  • 150 g Naturjoghurt
  • 1 Handvoll Nüsse

Die Rosinen in Apfelbrand einweichen. Die Zitrone auspressen.

Die Äpfel in Stücke schneiden, schälen und das Kernhaus entfernen. In den Mixbecher geben. Dazu den Kuchen und den Joghurt und das Ganze pürieren.

Die Rosinen abgießen und unter die Apfelmasse heben, die Nüsse ebenso. Alles gut mischen, in eine Gefrierdose füllen und ins Gefrierfach stellen. Etwa alle 30 Minuten durchrühren, bis es fest wird.

Guten Appetit.

Mehr Äpfel gibt es z. B. hier, mehr Eis hier.

Bildquelle: Pixabay

Tag der Hülsenfrüchte

Tag der HülsenfrüchteDiese Woche war Tag der Hülsenfrüchte, um genau zu sein am 10. Februar. Die halten sich bekanntlich recht gut, also kann ich sie auch heute noch auftischen. Außerdem sind sie schon recht lange im Geschäft und werden auf absehbare Zeit vermutlich nicht verschwinden, eher im Gegenteil.

Bohnen, Erbsen, Linsen

Ackerbohnen, Erbsen und Linsen wurden hierzulande ab der Jungsteinzeit, spätestens der Bronzezeit angebaut. Die Verbreitung richtete sich danach, welche Art in welchem Gelände am besten zurechtkam. Bohnen mögen zum Beispiel auch leicht salzigen Boden. Sie dienten getrocknet als haltbares und eiweißreiches Grundnahrungsmittel, das auch „einfachen“ Leuten meist gut zugänglich war. (In Griechenland gab es allerdings auch einen Gott, Kyamitos, dem man Bohnen opferte). Ebenso mussten sie und das dazugehörige Stroh für das Vieh herhalten. In der Fruchtfolge der Dreifelderwirtschaft spielten Erbsen als Gründüngung eine Rolle.

Die Ackerbohne (Vicia faba) bekam in der Renaissance Gesellschaft aus der so genannten „Neuen Welt“. Dort wurden die Phaseolus-Arten schon ungefähr ebenso lang kultiviert wie Vicia & Co. in der alten. Die Feuerbohne (Ph. coccineus) ging zwar eine Zeitlang wegen ihrer roten Blüten als Zierpflanze durch, aber im Gegensatz zu anderen bis dahin unbekannten Lebensmittelpflanzen war den Leuten in Europa relativ schnell klar, was man mit ihnen anfangen kann. (Ein Rezept zum Thema gibt es hier.)

Im Gegensatz zu den wirtschaftlich erfolgreicheren Bohnen und Erbsen wurden Linsen seit der ersten Hälfte des 20. Jahrunderts in Deutschland nicht mehr angebaut. In den letzten Jahren werden sie allerdings im Bio-Landbau wieder eingeführt.

Kicherebsen

Meines Wissens noch nicht wieder aufgetaucht ist die Kichererbse. Sie war seit der Römerzeit in Deutschland bekannt, auch wenn die in Ausgrabungen gefundenen Spuren vermutlich auf Importe aus Italien zurückgehen.

Da die Benennungen von Pflanzenarten in alten Handschriften oft etwas durcheinander gehen, sind urkundliche Erwähnungen von Kichererbsen aus dem Mittelalter mit Vorsicht zu genießen. Heutige Anhänger_innen der Hildegard-Küche sind allerdings davon überzeugt, dass Kichererbsen nach ihrer Lehre die besten aller Hülsenfrüchte sind. Handelsbeziehungen aus dem Süden wären auch da eine mögliche Erklärung. Eventuell hat auch die „mittelalterliche Warmzeit“ ein wenig nachgeholfen. Gerüchteweise wurden im 19. Jahrhundert zwei Sorten Kichererbsen in Deutschland angebaut, eine davon mit schwarzen Samen. Die sollen nach dem 1. Weltkrieg noch als Kaffee-Ersatz gedient haben.

Da die Kichererbse sich auch unabhängig von Hildegard in der Küche wachsender Beliebtheit erfreut und in Zukunft wohl eher mit höheren Temperaturen zu rechnen ist, könnte der Anbau auch hierzulande wieder zunehmen.

Literatur

  • Gottfried Hertzka/Wighard Strehlow, Küchengeheimnisse der Hildegard-Medizin, Verlag Hermann Bauer, 1998
  • Udelgard Körber-Grohne, Nutzpflanzen in Deutschland – Kulturgeschichte und Biologie, WBG 1987
  • Ernst Schubert, Essen und Trinken im Mittelalter, WBG, 2006
  • Marin Trenk, Döner Hawaii – unser globalisiertes Essen, Klett Cotta, 2015

Weihnachtskuchen mit Honig

Rechtzeitig zum ersten Advent ist hier ein Weihnachtskuchen mit Honig entstanden, nach einem Rezept aus Irland.

Weihnachtskuchen mit Honig

  • 200 g Butter
  • 150 g brauner Zucker
  • 2 EL fester Honig
  • 5 mittelgroße Eier
  • 100 g Zitronat & Orangeat
  • 50 g ganze Mandeln
  • je 200 g Korinthen, Rosinen und Sultaninen
  • 225 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 1 gestr. TL Muskatnuss
  • je 1/2 TL Zimt und Nelken
  • 1-2 EL Whiskey

Eine Kranzform einfetten. Den Backofen auf 150 °C vorheizen.

Alle Zutaten außer dem Whiskey in eine große Schüssel geben und mit einem Holzlöffel 3 Minuten verschlagen.

Die Form dünn mit Mehl ausstreuen. Den Teig vorsichtig einfüllen und die Oberfläche glattstreichen. Auf der mittleren Einschubleiste 2 1/2 Stunden backen. Eventuell mit Backpapier abdecken, falls der Kuchen zu dunkel wird. (War hier nicht nötig.)

Mit einem Holzspieß testen, ob der Kuchen gar ist, dann aus dem Ofen nehmen. In der Form 20 Minuten abdampfen lassen, dann auf einen Draht stürzen.

Mit einem Spieß rundum einstechen und mit dem Whiskey beträufeln. Wenn die Flüssigkeit eingezogen ist, in Butterbrotpapier wickeln und in einer luftdichten Dose aufbewahren.

* * *

So sitzt der Weihnachtskuchen jetzt im Keller, nicht weit von einem Christmas Pudding (nach schottischem Rezept mit diversen Spirituosen und Bier), und wartet auf seinen Einsatz in vier Wochen. Falls Besuch kommt, wird er vielleicht auch noch mit einer Kerze in der Mitte und grünen Zweigen außen herum dekoriert. Wenn uns die Kalorien so nicht reichen, kommt noch etwas flüssige Sahne oder Brandybutter dazu.

* * *

Zurzeit bin ich noch mit der Übersetzung von zwei Computerspielen beschäftigt (1x Englisch, 1x Russisch). Deshalb will ich keine allzu lauten Versprechungen abgeben. Falls es klappt, wird hier aber im Lauf des Advents die eine oder andere weihnachtliche Geschichte erscheinen, möglicherweise auch ein paar weitere Rezepte.

 

Grünkern

Gestern gab es zwei Kochkäs-Rezepte zum Burgfest, heute kommt die Verpflegung für Winneweh, und da gibt es bekanntlich Grünkern, damit die Muse auch was zu kauen hat. Wie es sich für den dortigen Verpflegungsstand gehört, gibt es Suppe und Bratlinge, dazu einen bunten Salat. Und bei der aktuellen Witterung dürfte der Eiskaffee regen Absatz finden.

Grünkern

Grünkernsuppe

  • 100 g Grünkernschrot
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Suppengrün
  • 3 Tomaten
  • Öl
  • 1 ½ l Wasser
  • Salz
  • Petersilie
  • Schnittlauch

Zwiebel fein hacken. Suppengrün und Tomaten in passende Stücke schneiden.

Das Öl im Suppentopf erhitzen und alles darin andünsten.

Das Wasser angießen, salzen und zum Kochen bringen. Ca. 15 Minuten kochen lassen. (Nach Wunsch auf der abgeschalteten Herdplatte noch etwas nachquellen lassen.)

Inzwischen Schnittlauch und Petersilie hacken und die fertige Suppe damit bestreuen.

Grünkernbratlinge

  • 120 g Grünkernschrot
  • 80 g Quinoa (gibt‘s übrigens auch aus Odenwälder Anbau)
  • ½ l Gemüsebrühe
  • 300 g Möhren
  • 300 g Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 1 Ei
  • 30 g Hartkäse (gerieben)
  • ½ TL Thymian
  • Pfeffer
  • Salz
  • ½ Bund Petersilie
  • 1 Prise Paprika
  • Öl zum Braten

Den Grünkernschrot und die (das?) Quinoa in der Gemüsebrühe in 10 bis 15 Minuten garen und abtropfen lassen.

Inzwischen Möhren und Zucchini raspeln, die Zwiebel fein zerkleinern. Gegebenenfalls den Käse reiben.

Dann das Gemüse, ds gegarte Getreide, das Ei und den Käse mit Kräutern und Gewürzen zu einem einigermaßen festen Teig verkneten.

Das Öl erhitzen.

Mit einem Esslöffel Bratlinge abstechen und pro Seite 5 Minuten braten. (Bei Bedarf den Ofen auf 50 °C vorheizen und die Bratlinge darin warmhalten, bis alles fertig ist.)

 

Zum Nachtisch und zum wieder Wachwerden gibt es

Kaffee-Eis

60 g Mokka (Bohnen)

200 ml Sahne

60 g Zucker

2 Eigelb

Die Sahne zum Kochen bringen, die Mokkabohnen hineingeben und zum Abkühlen beiseite stellen. Dann abseihen.

Inzwischen den Zucker mit dem Eigelb verrühren. Die Kaffee-Sahne nach und nach dazugeben.

Unter ständigem Rühren langsam erhitzen, bis es fast kocht. Abkühlen lassen, dabei immer wieder rühren.

In eine Gefrierdose füllen, ins Gefrierfach stellen und auch dort regelmäßig durchrühren, bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist.

 

Salatrezepte finden sich zum Beispiel hier und hier, noch was Kühles mit Kaffee hier.

 

Bild: Hubert Berberich via Wikipedia, CC BY-SA 3.0, aufgenommen am Ort des Geschehens, im Odenwälder Freilandmuseum Gottersdorf

Kochkäse

Hier kommt der erste Beitrag zum Burgfest/Winneweh-Wochenende: Damit der Kochkäse rechtzeitig fertig wird, sodass er am Sonntag zum Schnitzel serviert werden kann, gibt es heute Abend das Rezept dazu. Zwei, um genau zu sein, eins nur mit Quark, eins mit schön stinkigem Handkäse.

Die Quark-Variante

  • 1 Pfund Quark
  • 2 Kaffeelöffel Natron
  • 1 Kaffeelöffel Salz
  • ¼ Pfund Butter

Den Quark in ein feines Drahtsieb schütten und über Nacht abtropfen lassen.

In eine Blechschüssel umfüllen, mit dem Natron bestreuen und 15 – 30 Minuten ziehen lassen, bis der Quark ganz glasig ist. Die Schüssel auf einen Topf mit kochendem Wasser setzen. Das Salz hinzufügen, die Butter hineinschnippeln und das Ganze mit dem Schneebesen schaumig rühren, ohne dass es kocht. Das Ergebnis sollte aussehen wie Vanillepudding. Abkühlen lassen.

Das Rezept funktioniert auch mit gesalzener Butter (ohne zusätzliches Salz), das habe ich vor vielen Jahren mal in Schottland ausprobiert.

Die Handkäs-Variante

Kochkäse

Die sind schon fast so weit.

  • ¼ Pfund Butter
  • 5 vollreife Handkäse
  • 1 Pfund Quark
  • ¼ Liter Milch

Die Butter in einem Topf zerlassen. Den Handkäse hineinschnippeln und bei schwacher Hitze langsam zergehen lassen.

Den Quark hinzufügen und gut verrühren. Die Milch angießen und weiter rühren, bis es dickflüssig ist.

Unter ständigem Rühren aufkochen und von der Kochstelle nehmen. In eine Schüssel umfüllen und kühlen.

Nein, ich habe mich damals in Schottland nicht auf die Suche nach Handkäse begeben. Das Rezept stammt von meiner Oma (der mit dem Kirschenmichel).

Außer zum Schnitzel kann man die beiden Varianten auch einfach aufs Brot essen, nach Wunsch mit Kümmel und/oder mit Musik.

Guten Appetit.

 

Bild: © Alice Wiegand / CC BY-SA 4.0

Oma und die Kirschen

Heute gibt es ein Rezept, nicht ganz so historisch wie die letzten. Immerhin stammt es von meiner Oma, Jahrgang 1915. Passend zur Jahreszeit eignet es sich zur Verarbeitung von Kirschen.

Kirschenmichel

Oma und die Kirschen

  • 5 alte Brötchen
  • 3/8 l Milch
  • 60 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 2 Eigelb
  • 1 Messerspitze Mehl
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 30 g gehackte Mandeln
  • ¼ abgeriebene Zitronenschale
  • 750 g Kirschen (entsteint)
  • Butter + Semmelbrösel für die Form
  • Semmelbrösel
  • Zimt
  • Butterflöckchen

 

Die Brötchen in der Milch einweichen.

Mit Butter, Zucker, Ei, Mehl, Backpulver, Mandeln, Zitronenschale und Kirschen mischen.

Eine Springform fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Den Teig einfüllen und glattstreichen.

Mit Semmelbröseln und Zimt bestreuen, Butterflöckchen darauf verteilen.

Bei mittlerer Hitze hellbraun backen.

Warm mit einer Vanillesauce servieren.

Guten Appetit.

Bild: via Wikimedia, GNU Free Documentation License

Kaffee für die Fee

Heute gibt es ein weiteres Rezept, nämlich Kaffee für die Fee. Zu diesem Thema läuft eine Ausschreibung für Kurzgeschichten beim Art Skript Phantastik Verlag. Einsendeschluss ist der 31. Dezember, es bleibt also noch reichlich Zeit, die Geschichte fertig zu bekommen.

Kaffee für die FeeMilchbecher mit Kaffee

Nein, hat nichts mit Latten irgendwelcher Art zu tun.

  • 40 g Kaffee (gemahlen)
  • 220 ml Sahne
  • 2 Eigelb
  • 40 g Zucker

 

Sahne aufkochen, den Kaffee damit bedecken und kaltstellen.

Wenn die Sahne richtig kalt ist, durchseihen.

Mit den Eigelben und dem Zucker verrühren und nochmals durchseihen. In geeignete Becher für ein Wasserbad füllen.

Wasser in einem Topf nur fast zum Sieden bringen. Die Becher hineinstellen und zugedeckt eine halbe Stunde ziehen lassen. Die Creme sollte sich verhalten wie Wackelpudding, wenn sie fertig ist.

Abkühlen lassen und bis zum Gebrauch kaltstellen.

Das Rezept stammt aus einem bayrischen Kochbuch des 19. Jahrhunderts. Ältere Rezepte gibt es unter anderem hier.

Bild: Andreas Fink via Wikimedia, CC BY-SA 2.5

Süßes mit Ei

Das Rezept für heute ist wieder einmal etwas Süßes und besteht vor allem aus Ei. Das hängt mit einer Kurzgeschichte zusammen, die ich zurzeit in Arbeit habe. Sie soll rechtzeitig zu dieser Ausschreibung des Acabus-Verlags fertig werden. Es fehlen noch zwei Szenen und eine kräftige Kürzungsrunde.

Süßes mit EiGespaltene Nonnen

  • 6 Eier
  • Safran
  • Zimt
  • Ingwer
  • Pfeffer
  • 1/2 Apfel, gerieben
  • Schmalz
  • Zucker + Zimt

 

Die Eier hart kochen und abkühlen lassen.

Der Länge nach halbieren und die Dotter herausnehmen. Zerdrücken und mit den Gewürzen und dem Apfel gut mischen.

Diese Mischung wieder in die Eiweißhälften füllen. Das Ganze in Schmalz backen.

Die Füllung, so lange sie noch heiß ist, mit Zucker und Zimt bestreuen und servieren.

Das Rezept stammt aus einem flämischen Kochbuch des 16. Jahrhunderts. Mehr historische Rezepte gibt es zum Beispiel auch hier.

 

Bild: Marans Club de France via Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Mit Chili, ohne Carne

Ein Projekt, das diese Woche fertig wird, dreht sich um eine Party mit leckerem Essen. Also gibt es zum Vorfreuen und Tomaten verarbeiten ein Beispiel, was auf dem Fest-Büffet auftauchen könnte – mit Chili, ohne Carne.

Mit Chili, ohne CarneTomatensuppe mit Bohnen

  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1-2 mittelscharfe Chilis, Samen entfernt, fein gehackt
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Passata
  • 400 g Tomaten, Samen entfernt, fein gehackt
  • 400 g Augenbohnen aus der Dose, abgetropft
  • Oregano
  • 1 Prise Zucker
  • Saft von 1 Limette
  • grüner Koriander
  • Salz und Pfeffer

 

Das Olivenöl bei mittlerer bis schwacher Hitze in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln darin anbraten, bis sie weich werden. Knoblauch, Chili und Kreuzkümmel einrühren.

Brühe und passierte Tomaten angießen, dann die frischen Tomaten, die Bohnen, den Zucker und den Oregano hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen, aufkochen und 10 Minuten leise köcheln.

Vom Herd nehmen, Limettensaft und Koriander einrühren.

Nach Wunsch mit saurer Sahne und eventuell noch mehr gehackten Kräutern servieren.

Bild: Marco Verch via Flickr, CC BY 2.0

Erdbeertörtchen

Bei den Nachrichten, die zur Zeit hereinkommen, hilft nur Süßkram, um diese Jahreszeit Erdbeertörtchen. Die Theorie, dass feines Mehl, Sahne und Zucker für die Kreativität und das allgemeine Wohlbefinden unverzichtbar sind, stammt übrigens von Renate Dorrestein.

Ich habe das Rezept vor etlichen Jahren zu einer Kurzgeschichte gepackt, in der die Törtchen verhext wurden. Das muss nicht sein, sie schmecken auch so. Ein anderes magisches Backrezept gibt es hier.

Erdbeertörtchen

Erdbeertörtchen

  • 250 g Erdbeeren + 12 für die Dekoration
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150 g weiche Butter
  • 120 g Zucker
  • 1 Ei
  • 100 g Crème fraîche
  • 200 g Mehl
  • 50 g Haferflocken (Schmelzflocken)
  • ½ Päckchen Backpulver
  • Schlagsahne

* * *

Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Die Erdbeeren putzen und fein würfeln. Mit Vanillezucker bestreuen.

Die Butter mit Zucker, Ei und Crème fraîche verquirlen.

Mehl, Schmelzflocken und Backpulver mischen und unter die Eimasse rühren.

Die Erdbeeren unterheben.

Den Teig in einzelne Förmchen füllen und 30 Minuten backen.

Die fertigen Törtchen kurz in der Form abdampfen lassen, dann herausnehmen.

Mit einem Tuff Schlagsahne und einer Erdbeere garnieren.

* * *

Guten Appetit.

Demnächst geht es auch wieder mit einer optimistischen Geschichte (und Himbeersorbet) weiter.

Seite 1 von 4

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén