Geschichten und Musik

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#PhantastikPrompts 8. März

Heute gibt es hier eine Antwort zu den #PhantastikPrompts aus dem Fediversum: 8. März – Heute ist feministischer Kampftag, auch bekannt als Weltfrauentag. Gibt es bei dir feministische Themen?

Dazu brauch ich mehr als viermal so viele Zeichen, wie mir dort zur Verfügung stehen, deshalb landet alles hier. (Bei @SusanneBonn@hessen.social ist noch was zu einer anderen Geschichte zu finden.)

In gewissen Ecken des Internets wird Fantasy als feministisch wahrgenommen, wenn die Heldygruppe fast zur Hälfte aus Frauen besteht und noch ein paar namentlich benannte weibliche Figuren aktiv sind. So gesehen schreibe ich voll radikal feministisch. Ähnliche Kommentare bekam ich allerdings auch schon in den 1980ern, als die Welt der #7Sterne erstmals in einem PBM-Rollenspiel auftauchte. Es gab eine Regierungschefin und weitere aktive Frauenfiguren.

Damals habe ich mir in jugendlichem Leichtsinn eine bis zwei beinhart patriarchale Gesellschaften ans Bein gebunden. Weil ich dachte, die brauche ich, damit die Redenton umso toller leuchten und es etwas zum Revolützen gibt.

Inzwischen ist die Geschichte mit dem Titel »Der Weg der sieben Sterne« entstanden und gereift. Seit den Anfängen haben einige Frauenfiguren mehr Kompetenzen bzw. bessere Rollen bekommen.

Königin Bendara landet nicht gegen ihren Willen im Kloster. Niola ist nicht mehr das Anhängsel eines Anhängsels, sondern die Frau mit den Profifähigkeiten, ohne die unsere Helden nie ans Ziel kämen. Es wird kein unglücklich verliebtes Dienstmädchen anstelle des Botschafters gemeuchelt. Bei Tom – der oben erwähnten Regierungschefin – ist der besonders strahlende Lack inzwischen ab. Vielleicht ist sie doch ein bisschen machtgierig?

Senna hatte ihren ersten Auftritt als tragische Schnellsterberin, damit Deyari sie erst befreien und dann dekorativ betrauern kann. Jetzt ist sie immerhin zur Schlumpfine aufgestiegen. Die Rolle liegt ihr gut und sie betreibt im Rahmen ihrer Möglichkeiten Frauenförderung. Im Grunde ist sie auf dem Weg, First Lady zu werden. Das wird so direkt, wie sie es gerne hätte, nicht klappen, aber ich gehe davon aus, dass sie den richtigen Umweg findet.

Der erste Teil der Sieben-Sterne-Saga soll im Oktober erscheinen. Wer sich bis dahin schon mal ein Bild von der redentischen Gesellschaft macht will, kann mit »Der Verbannte auf dem Eisernhof« anfangen.

Nur heute!!! Nur 99 Cent!!!

Die Preisaktion ist offiziell zu Ende, bei den aufgeführten E-Books ist wieder mit dem normalen Preis zu rechnen.

 

Für den Fall, dass die Weihnachtsbücher inzwischen ausgelesen sind, gibt es heute Gelegenheit, günstig an Nachschub zu kommen. 14 phantastische Geschichten, mit und ohne Liebe, eher gemütlich oder eher hart, mit Katze, Schildkröte oder einer beachtlichen Auswahl an Fabelwesen sind nur heute (9. Februar) für jeweils nur 99 Cent zu haben.

Diese E-Books nehmen teil:

Collage aus den Covern von 14 E-Books mit den Slogans: Nur heute! 14 reduzierte E-Books – Nur 99 Cent!Das Katzenhaus – Tina Alba

Der Verbannte auf dem Eisernhof – Susanne Bonn

Blutengel – Andrea Ego

Das Reissen der Magie – Andrea Ego

Verliebt in die Milchstraßenerbin – Elara Fleur

Einhornbraut des Drachen – Topaz Hauyn

Kumara: Die Legende der verlorenen Freiheit – Ann-Kathrin Karschnick

Wave: Ein Zitadellenstadt-Roman – Jan C. Koch

Die Wächter von Magow Folge 1 – 6 – Regina Mars

Plötzlich Prinzgemahl – Regina Mars

Sylphensturm – Janna Ruth

Die Supermamas – Windeln wechseln und Welt retten – Tina Skupin

Truth – Die Wahrheit des Alphas – Erin Tramore

Land aus Staub und Schatten – Romy Wolf

Die meisten sind in der Buchhandlung des Vertrauens zu haben, ganze vier gibt es allerdings ausschließlich bei Amazon.

Vorbestellungen

Wenn alles klappt, ist ab heute auch mein nächstes E-Book vorbestellbar: Blaumeise Sturzflug, ein märchenhaftes Abenteuer mit tapferem Schneiderlein, reichlich Whisky und Ukulele. Endgültig erscheinen soll es am 2. März, stilecht mit dem Erkennungsstück der namensgebenden Band.

Etwas weiter in der Zukunft, nämlich ab dem 20. Februar, gibt es wieder etwas zum Vorbestellen, nämlich die Anthologie Kleine Helden – Kurzgeschichten. Aber da gibt es noch mal einen eigenen Aushang.

Backen ohne Eier und Schmalz

Buchcover: Katarina Cermelj, The Elements of Baking - Wie du jedes Rezept glutenfrei, ohne Milch, ohne Eier oder vegan zubereiten kannst, AT VerlagDer letzte Eintrag hier ist schon bald nicht mehr wahr. Es wird also höchste Zeit für ein Update. Inzwischen sind hier wieder einmal Belegexemplare eingetroffen. Wer beim Backen mit »Eier und Schmalz … Milch und Mehl« auf Probleme stößt, findet in The Elements of Baking von Katarina Cermelj eine Menge gut erklärter Alternativen. Für Unerschrockene sind Anleitungen vorhanden, um das geniale Plätzchenrezept aus Omas handgeschriebener Sammlung an aktuelle Erfordernisse anzupassen. Insbesondere die Sache mit den Eiern wird ausführlich behandelt. Safran darf dann immer noch den Kuchen gehl machen.

Ebenfalls frisch erschienen ist Waldläuferehre, Band 20 der Waldläufer-Saga von Pedro Urvi. Sieht von Weitem wie das Ende der Reihe aus, aber das Abenteuer geht weiter. Mit zwei Epilogen und zwei neuen Serien ist genug Lesestoff für diesen Winter vorhanden.

November hieß für mich die letzten zwanzig Jahre NaNoWriMo. Die offizielle Website gibt es nicht mehr, die Veranstaltung lebt weiter, in verschiedenen Zusammenhängen unter verschiedenen Namen. Also habe ich auch dieses Jahr wieder mitgemacht und mehr als 50.000 Wörter geschrieben, an einem Roman, der mir schon seit Jahrzehnten im Kopf herumspukt und viele andere Ideen an sich gezogen hat. Der Verbannte auf dem Eisernhof spielt etwa zehn Jahre später, ungefähr in der gleichen Gegend. Geplant ist, die neue Geschichte oder jedenfalls ihren ersten Teil, im Oktober zu veröffentlichen. Damit es bis dahin nicht langweilig wird, sind noch zwei Neuerscheinungen für Februar bzw. Juni vorgesehen.

Aber vorerst verabschiede ich mich in die Weihnachtszeit, spiele »Singet fröhlich im Advent« auf dem Klavier und »O du fröhliche« auf dem Organetto und überlege mir, was demnächst zu kochen und zu backen ist.

Neuerscheinung – Der Verbannte auf dem Eisernhof

Buchcover »Der Verbannte auf dem Eisernhof«Wie geplant ist heute mein neuer Roman erschienen, Der Verbannte auf dem Eisernhof (jetzt auch gedruckt), ein Cozy Fantasy-Abenteuer mit kleinen bunten Drachen, klingenden Schellen und eiskaltem Bergsee.

Ich habe bisher noch nicht allzu viel davon erzählt, aber vielleicht hat ja jemand im Fediversum den Hashtag #PhantastikPrompts bzw. #Meni verfolgt. Hier jedenfalls der Klappentext:

Endlich sind sie wieder zusammen: Seit ihrer Ausbildung an der Königlichen Kriegsakademie haben Tris, Tov, Ag und Echse etliche Abenteuer erlebt, bis sie getrennte Wege gingen. Nun treffen sie sich nach Jahren voller Erfahrungen und Veränderungen wieder. Ein Grund zum Feiern, wie sie finden.

Doch Ag bringt mit seinen politischen Ambitionen alles durcheinander. Ein alter Konflikt um die Zauberei lodert auf. Es gibt Verletzte und gar einen Toten, Geister führen die Lebenden auf Abwege. Und was hat der junge Gaukler damit zu tun, der als Verbannter auf dem Eisernhof festsitzt?

Die vier Freunde schieben das Feiern auf und suchen nach einer Lösung, denn nur mit Apfelwein und guten Worten wird sich die Ruhe in ihrem Dorf in den Bergen nicht wiederherstellen lassen.

Das obenstehende Coverbild verdanke ich zu großen Teilen einem Künstler aus Pakistan. Da ich keine Website von ihm gefunden habe, hier ein Link zu Instagram.

Rezept

Wer sich ein wenig einstimmen möchte, findet hier eine Leseprobe. Dazu passt der unten stehende Nachtisch, wie er beim Festessen im Ordenshaus für Banngesang auf dem Tisch stehen könnte. Die Zubereitung ist problemlos ohne den Zauber Küchenlied möglich.

Ziegenfrischkäse mit Apfel und Nüssen

  • 20 g Rosinen
  • 4 EL Mirabellenbrand
  • 30 g Walnüsse (ohne Schale gewogen)
  • 1 Apfel, ca. 120 g
  • 2 EL aromatischer, cremiger Honig
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • Zimt nach Geschmack

Die Rosinen im Mirabellenbrand einweichen. Ca. 1 Stunde stehen lassen.

Die Nüsse knacken und zerkrümeln.

Den Apfel schälen und das Kernhaus entfernen. Fruchtfleisch fein hacken.

Die Rosinen abgießen, dann Nüsse und Apfel untermischen.

Honig und Ziegenkäse einrühren.

Kalt stellen.

Lebenszeichen nach dem Urlaub

Am Ende von Woche zwei nach dem Urlaub gebe ich hier kurz wieder ein Lebenszeichen. Drei Wochen draußen herumlaufen, schwimmen und zumindest ein schönes Konzert (von Concierto Ibérico) hören, war genau das Richtige für die Jahreszeit.

Nicht alles Grünzeug hat bis zum kürzlich wieder einsetzenden Regen überlebt. Die Tomaten, äh, Tomätchen kommen allerdings reichlich, und ein paar unentwegte Mangold- und Grünkohlpflanzen sind inzwischen auf dem Weg zur dritten Ernte.

Im Büro geht es jetzt im Normalbetrieb weiter. Ich übersetze an der neuen Fantasy-Serie von Pedro Urvi, damit es nach dem krönenden Abschluss der Waldläufer-Saga (Waldläuferehre, angekündigt für 23. Oktober) möglichst nahtlos weitergehen kann. Auch die halbjährliche Histo-Übersetzung für den Herbst ist schon angekündigt und soll in den nächsten Wochen über die Bühne gehen.

Nächsten Monat steht außerdem die Frankfurter Buchmesse an. Dort bin ich mittwochs und donnerstags anzutreffen, ebenso auf dem BuCon am Samstag. Im Gepäck habe ich Das Schwert des Wilden Landes.

Bis dahin bastle ich an meiner nächsten Veröffentlichung. Der Verbannte auf dem Eisernhof soll Anfang Oktober erscheinen – ein eher gemütliches Fantasy-Abenteuer mit kleinen bunten Drachen, klingenden Schellen und heißem Apfelwein. Die Welt begleitet mich schon seit ein paar Jahrzehnten. Einen kleinen Vorgeschmack, wie es dort zugeht, gibt es in »Der Weg nach Hause«.

Gebräu zum Zweiten

Buchcover: Richard Hood & Nick Moyle, Brew it yourself - Selbstgebraute Getränke aus Wild- und GartenpflanzenSeit dem letzten Eintrag ist hier ein Päckchen mit Belegexemplaren eingegangen, in denen allerlei Gebräue und ihre Zutaten beschrieben werden. Meine persönliche Empfehlung in diesem Buch steht auf der allerletzten Seite – na gut, ein Register gibt es dann auch noch.  Switchel ist unkompliziert und lässt sich mit Heißem, Kaltem und bei Bedarf Höherprozentigem kombinieren.

Inzwischen habe ich eifrig weiter übersetzt, wie bereits erwähnt an einem umfangreichen Backbuch, das mich noch einige Wochen begleiten wird. Außerdem nähert sich die Waldläufer-Saga von Pedro Urvi dem furiosen Finale. Danach geht es in einer neuen abenteuerlichen Welt weiter.

Ich dachte, ich kann rechtzeitig zur Leipziger Buchmesse zwei oder sogar drei gedruckte Ausgaben meiner Geschichten vorzeigen, aber die Lieferung lässt noch auf sich warten. Wahrscheinlich schlägt das Päckchen hier auf, während ich mich in Leipzig herumtreibe – unter anderem in der Phantastik-Lounge. Ein neues kleines E-Book gibt es allerdings, die im vorigen Beitrag angekündigten Goldmärchen. Mehr dazu unter Geschriebenes.

 

Update am 31. März: Es ist genau so gekommen wie oben beschrieben. Die Probedrucke sind eingetroffen, als ich in Leipzig war. Also habe ich nach meiner Rückkehr noch mal eifrig gebastelt, und jetzt gibt es Die Weinfestengel und Das Schwert des Wilden Landes auch als Print. Der Probedruck für Gold Edition wurde gestern in Auftrag gegeben und ist schon unterwegs. Nach der Buchmesse geht so was unvergleichlich viel schneller.

Noch ein Update am 5. April: Der Probedruck war recht ansehnlich, jetzt ist Gold Edition auch als echtes Heftchen zu haben, rechtzeitig fürs Osternest.

Singet fröhlich im Advent

https://invidious.nerdvpn.de/watch?v=UMQz9kZY4ME

(Video: Singet fröhlich im Advent, EG (Hessen) 536, gespielt auf einem Flügelhorn)

 

Gestern Abend habe ich den diesjährigen November #WritingMonth mit gut 52.000 Wörtern und einem »großen Gesang« beendet.

In den beiden Jahren zuvor habe ich mich von der Fantasy-Saga inspirieren lassen, die ich derzeit übersetze. Das hat Spaß gemacht, und eins der Ergebnisse soll im kommenden Jahr veröffentlicht werden, Arbeitstitel »Der Verbannte auf dem Eisernhof«. Für dieses Jahr konnte ich dem allerdings keine neue Seite abgewinnen.

Für dieses Jahr habe ich mich ausdrücklich nach anderen Inspirationsquellen umgesehen. Es wurden eine Händel-Oper, eine Rittersage, über die ich im Urlaub beim Wandern gestolpert bin, und das diesjährige Koch- oder vielmehr Braubuch.

Von Orks und Menschen

Die wichtigste Grundlage war allerdings eine Reihe, für die ich zurzeit lektoriere – sehr freie Nacherzählungen nordischer Sagen. Dabei stoße ich immer wieder auf Stellen, an denen ich mich frage, ob es wirklich nötig ist, die Geschichte so zu erzählen, gerade diese Eigenschaften / solche Taten zu heroisieren oder gar zu vergöttern. Ein paar, die mir besonders haarsträubend erschienen, habe ich herausgepickt und gewendet, hin zu mehr Kooperation, auch unter ziemlich unterschiedlichen Leuten – hier: Orks und Menschen.

Das Abenteuer spielt in der gleichen Welt wie »Das Schwert des Wilden Landes«, nur einige hundert Jahre früher und unzählige Tagesreisen weiter östlich. Die Orks dieser Welt sind für ihre Bestrebungen, zum Mond zu fahren (bis dato erfolglos, aber die Entwicklung ist im Gange), und ihren Chorgesang bekannt. Daher der »große Gesang«, nicht im Advent, aber beim Frühlingsfest. Diese Tradition ist zum Zeitpunkt der Geschichte schon etabliert. Eine der Figuren bezieht ihre Kenntnisse der orkischen Sprache aus 150 bis 200 Jahre alten Chorälen. Sie redet also etwas eigenwillig, aber das ist definitiv besser, als die Nachbarn überhaupt nicht zu verstehen.

Im Lauf des Dezembers will ich noch einige Szenen schreiben, um die Geschichte komplett zu machen. Bei Gelegenheit werde ich hier davon oder anderen Advents-Aktivitäten berichten.

Neuerscheinung – Das Schwert des Wilden Landes

Mit dem neuen Monat ist eine Neuerscheinung zu verkünden: Das Schwert des Wilden Landes, Fantasy-Abenteuer mit sagenhaften Helden, prophetischen Träumen und Fledermauskacke. In älteren Beiträgen war von diesem Werk gelegentlich die Rede, die gibt es aber nicht mehr, deshalb ein paar aktuellere Bemerkungen dazu.

Das meint der Held Hossíek vom Bodrawer Moor: „Dieser Bericht stammt eindeutig von den Cantavuri. Das liest sich ja, als ob die dicke Händlerin alles eingefädelt hätte und ich in einer Tour vom Pferd gefallen, seekrank geworden oder in Gefangenschaft geraten wäre. Das schadet meinem Ruf und meiner Stellung beim König. In dieser Form darf die Geschichte auf keinen Fall weiterverbreitet werden.“

(Reaktion auf einen der #PhantastikPrompts von H. Thomsen auf Mastodon)

Die Geschichte wurde trotzdem veröffentlicht und alle Welt kann nachlesen, wer sich bei welcher Aufgabe wie geschickt angestellt hat. Ich wünsche viel Vergnügen dabei.

Dank

Für die Anregung zum Schreiben und den ersten „Abgabetermin“ zum Fertigstellen danke ich zwei dubiosen Kleinverlagen, von denen einer nicht mehr existiert und einer falsch abgebogen ist. (Das steht hier nicht, weil ich die Verlage irgendwie toll finde. Daher auch kein Link. Das soll nur darauf hinweisen, dass aus vermurksten Anfängen am Ende doch noch etwas wachsen kann. Wohl verpackt in einen Dateiordner hatte die Geschichte fast zwanzig Jahre Zeit zum Reifen.)

Dass nach dieser ersten „Endfassung“ noch eine bessere entstanden ist, verdanke ich der Odenwald-Therme in Bad König mit vielen Plotrunden im warmen Wasser und der Bibliothek Waldmühle in Soltau mit dem schönen Arbeitsplatz während des letzten Überarbeitungsdurchgangs. In dieser Zeit haben mich die oben erwähnten PhantastikPrompts und die Gruppe von Unentwegten, die den Hashtag füttern und verbreiten, bei der Stange gehalten. Für die Begleitung zur Veröffentlichung, insbesondere zum aktuellen Cover, danke ich der Plotgruppe im Tintenzirkel, organisiert von Regina Mars.

Käuflich zu erwerben ist das Buch z. B. hier, eine Leseprobe gibt es hier.

 

 

 

Rückblick

Anfang August, kurz vor Urlaub, ist die beste Jahreszeit für einen Rückblick auf das erste halbe Jahr. Na gut, ein Halbjahr plus.

In dieser Zeit wurde eine größere Übersetzung fertig, »Das Reis-Buch« von Sri Owen. Es erscheint im September und kann bereits vorbestellt werden (im Autorenwelt-Shop zum Beispiel). Außerdem gibt es Neues aus der Waldläufer-Saga. Die Übersetzung von Band 12 biegt in die Zielgerade ein, bei Amazon erschienen sind inzwischen die Bände »Die Türkiskönigin« (8), »Verrat im Norden« (9) und »Das Waldläuferkonzil« (10). Dazwischen kam noch etwas kleineres Musikalisches, auch dieses Jahr wieder Händel.

Geschrieben habe ich seit Mai (Einsendeschluss für das PAN-Stipendium) nicht mehr viel. Eine Kurzgeschichte ist zum Verlag OhneOhren gewandert. Die betreffende Ausschreibung läuft noch, wer also einen inspirierenden Vertipper auf Lager hat, kann ihn bis Ende September kreativ verwursten. Eine wesentlich kürzere Geschichte soll sich in den nächsten Tagen auf den Weg machen, und für den Herbst sind noch zwei in Arbeit (Ausschreibung eins und zwei). Ich hoffe, dass ich im Urlaub mit »Das Schwert des Wilden Landes« weiterkomme. Wie schon öfter bin ich überzeugt, dass es bis zur fertigen Fassung nicht mehr weit ist und ich diesmal aber den richtigen Dreh habe, um alles zum guten Ende zu bringen.

RückblickMeine Garten-Versuche waren nicht von großen Erfolgen gekrönt. Es gab etliche daumenkuppengroße Karöttchen und eine Handvoll Kirschtomaten – alles lecker, aber halt in recht übersichtlichen Mengen. Bei den Tomaten ist Nachschub unterwegs, auch in etwas größerem Format. Mal sehen, wie sie das aktuelle Regenwetter überstehen. Andererseits zieren sich derzeit sogar die Zucchini, sie kommen über Blüten nicht hinaus.

Etwas mehr Erfolg habe ich beim Teepilz-Züchten. Die Kombucha-Beschaffung hier vor Ort ist nicht ganz einfach, der hiesige Laden hat keinen, der in Fahrradentfernung nimmt die leeren Flaschen nicht zurück. Also bin ich in die Produktion eingestiegen (mit einem Starter-Set von Fairment). Derzeit entwickelt sich der dritte Ansatz, diesmal mit Schwarztee. Den zweiten mit Earl Grey finde ich ausgesprochen lecker, aber das soll den beteiligten Mikroben nicht gut bekommen. Und die spielen bei der Aktion schließlich die Hauptrolle, also probiere ich weiter herum. Die nächste spannende Stelle wird der Urlaub. Angeblich hilft, Pilz und Ansatzflüssigkeit in einem dicht verschlossenen Glas im Kühlschrank zu parken. Wir werden sehen.

RückblickIn Winneweh habe ich festgestellt, dass ich auch in meinem eUp übernachten kann. Die Methode lässt sich noch optimieren, aber auf dem ziemlich flachgelegtem Vordersitz war es schon recht gemütlich. Vor allem, während draußen ein Gewitter tobte. Immerhin konnten wohl alle wieder ohne fremde Hilfe von der Wiese fahren. (Ein Wink mit dem Methorn nach Wacken …)

Als nächstes geht es zum Burgfest, dieses Jahr mit Drohnenshow statt Feuerwerk. Aktuell dürfte die Waldbrandgefahr zwar gebannt sein, aber bis vor ein paar Wochen sah es noch deutlich anders aus, und weniger böllern schadet nie.

Im September werde ich dann wohl wieder aus der Versenkung auftauchen, vermutlich mit der einen oder anderen Back-Aktion.

900 Jahre Lindenfels

Gestern Abend haben die Jubiläumsfeierlichkeiten für 900 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung von Lindenfels begonnen, mit einer öffentlichen Festsitzung der Stadtverordnetenversammlung. Eröffnet und begleitet hat das Trio Kühn & Co. beswingt mit Kontrabass, Akkordeon und Saxophon. Der Stadtverordnetenvorsteher trug vor, was ChatGPT zum Thema zu sagen hatte, später wurde der Ministerpräsident mit vergleichbaren Luftblasen zugeschaltet …

Deutlich gehaltvoller war der Vortrag von Thomas Steinmetz, dem Spezialisten für Burgen im Odenwald, über die Burg Lindenfels – beginnend mit besagter Urkunde, in der erstmals ein Bertold von Lindenfels als Zeuge genannt wird, über mittelalterliche Klohäuschen bis zum unkriegerischen Ende der Burg in der frühen Neuzeit. Das anschließende Feuerwerk passte genau zwischen mehrere Runden Regenwetter; immerhin gab es derzeit keinen Anlass, es wegen Brandgefahr ausfallen zu lassen.

Heute geht es weiter mit dem Ostermarkt (auch morgen noch) und am Abend mit dem Lärmfeuer, unter anderem in Eulsbach. Höhepunkte aus dem weiteren Programm findet sich auf der Website der Stadt Lindenfels. Dazu werde ich ebenfalls etwas beitragen, nämlich eine Lesung aus meinem Mittelalter-Krimi Der Jahrmarkt zu Jakobi (Freitag, 2. Juni, 19.00 Uhr, Gasthaus Ludwigshöhe). Weitere Einzelheiten werden hier mit Sicherheit noch bekanntgegeben.

… und noch mehr Mittelalter

Da der 25. März außerdem noch Indiebookday ist, sei hier noch auf einen kleinen Verlag mit überwiegend mittelalterlichem Programm verwiesen, den Burgenwelt-Verlag. Ich kann hier besonders Tod einer Andentaube und die Anthologie Gesänge aus dunklen Zeiten empfehlen. Wer es auf mittelalterliche Krimis abgesehen hat, sollte sich beim Ammianus-Verlag Tod einer Hofdame von Isabella Benz anschauen.

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