Geschichten und Musik

Schlagwort: Rezepte

Vitamine statt Fake News

Nach Aussagen von mimikama landet man bei einem Salatrezept, wenn man die angeblichen Quellen für einen Fake-News-Artikel nur weit genug zurückverfolgt. Der Inhalt des besagten Artikels spielt keine Rolle, der Salat ist mit Sicherheit wesentlich leckerer (und gesünder außerdem) – Vitamine statt Fake News.

Hier das Rezept für einen orangefarbenen Salat, die Vorlage wird der Schauspielerin Olga Arosewa zugeschrieben.

Vitamine statt Fake News

  • 1 große Möhre
  • 8-9 getrocknete Aprikosen
  • 2 EL Schmand
  • ½ TL Zucker
  • ¼ Zitrone
  • Rosinen zum Garnieren

 

Die Möhre grob reiben.

Die Aprikosen gründlich waschen und in dünne Streifen schneiden.

Dann die Zitrone zerteilen und etwas Saft auspressen. Dazu das Fruchtfleisch in die Salatschüssel geben und mit dem Zucker bestreuen.

Aprikosen und Möhren mit in die Schüssel geben und alles gut mischen.

Direkt vor dem Servieren den Schmand hinzugeben und nochmals gründlich mischen.

Nach Wunsch mit Rosinen garnieren.

Guten Appetit.

Mehr Salat gibt es hier und mehr Trockenobst hier.

Bild: Andrew Butko via Wikipedia, CC BY-SA 3.0

Brot mit Extras

Heute gibt es wieder einmal etwas zu essen, nämlich Brot mit gewissen Extras. Mir sind beim Aufräumen Zutaten in die Hände gefallen, von denen ich dachte, man könnte sie am sinnvollsten noch zum Backen verwenden. Hier ist das Ergebnis. (Weitere, eher ernst zu nehmende Brotrezepte gibt es hier.)

Update: Die beiden unseriösen Varianten sind vielleicht ganz dekorativ, haben sich aber bei genauerem Hinsehen als gar zu unseriös herausgestellt. Auf dem Bild dürfen sie bleiben, das Rezept wird entfernt, mindestens bis zu einem Test mit überzeugenderem Ergebnis.

Brot mit Extras

Unseriös Var. 1, Seriös, Unseriös Var. 2

Dinkelbrot (seriös)
  • 325 g Dinkelmehl
  • 175 g Grünkernmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 10 g Salz
  • 1 Handvoll Leinsamenschrot
  • Rosmarin, Thymian (getrocknet)
  • 300 ml Bier (warm)
  • etwas Rapsöl
  • 1 Handvoll 5-Korn-Müsli
  • etwas Wasser

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. Das warme Bier angießen und alles zu einem klebrigen Teig kneten.

Hände waschen.

Etwa 10 Minuten kneten. Zu einer Kugel formen, mit dem Öl bestreichen und in die Schüssel legen. Die Schüssel in eine Plastiktüte stecken. 1 Stunde gehen lassen.

Die Luft aus dem Teig drücken. Wieder zu einer Kugel formen und nochmals 1 Stunde gehen lassen.

Die Luft aus dem Teig drücken.

Den Backofen mit dem Blech darin auf 250 °C (Umluft) vorheizen.

Den Teig zum Laib formen. Mit dem 5-Korn-Müsli bestreuen. Unter einer Plastiktüte ruhen lassen, bis der Ofen heiß genug ist.

Das heiße Blech aus dem Ofen nehmen, den Laib darauflegen, mit etwas Wasser beträufeln und wieder in den Ofen schieben.

Nach 10 Minuten die Hitze auf 180 °C reduzieren und 40 Minuten weiter backen.

Aus dem Ofen nehmen und auf einem Draht vollständig abkühlen lassen

 

 

Historische Leckereien

Wie angekündigt, kommt heute ein kleiner Beitrag zum virtuellen Lagerleben mit dem Drachenvolk und Kumpanei NICHT auf Burg Lindenfels, in Form von ein paar historischen Leckereien. Die Rezepte stammen aus Sammlungen des 13. bis 16. Jahrhunderts – mit einer Ausnahme. Ich glaube, sie ist gut zu erkennen.

Als Vorspeise gibt es eine Möhrensuppe mit Weißwein und Vanille:

Möhrensuppe

Historische Leckereien

Dann folgt ein Huhn mit Datteln:

Spanischer Hühnertopf

Historische Leckereien

… oder ein fleischfreies Gericht:

Gemüsetopf

Historische Leckereien

Zum Abschluss kommt noch etwas Süßes:

Kaiserliche Süßspeise

Historische Leckereien

Passende Rezepte für historische Leckereien der trinkbaren Art gab es hier vor ein paar Tagen, und Met geht sowieso immer.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und anschließend guten Appetit.

Maitour 2020

Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Maitour 2020 ein bisschen sparsam ausgefallen. Als Ausgleich gibt es ein paar Getränke-Rezepte.

Zur Weinlagenwanderung, die dieses Jahr nicht stattfinden konnte, brauche ich nur vor die Haustür zu gehen. Da wachsen Rot- und Weißwein. Es dauert noch ein bisschen, aber man kann sich ja schon mal Verwendungsmöglichkeiten überlegen.

Maitour 2020

Hypocras
  • 1 Flasche roter Burgunder
  • 2 EL Rosenwasser
  • 30 g Zimtstangen
  • 60 g Ingwerwurzel
  • 400 g Zucker

Den Wein mit dem Rosenwasser mischen. Die Gewürze im Mörser zerstoßen und mit dem Zucker in ein Seihtuch geben, zusammenknoten und im Wein mindestens drei Stunden ziehen lassen.

Mehrmals durch einen Filter gießen, bis die Flüssigkeit klar bleibt.

Maitour 2020
Maiwein

Damit der Weißwein nicht zu kurz kommt, hier noch ein historisches Rezept, allerdings ein paar Jahrhunderte jünger als das oben stehende.

  • 6 g Melisse
  • 5 g Blätter von schwarzen Johannisbeeren
  • 2 g Thymian
  • 1 g Pfefferminze
  • 1 g Estragon
  • Pimpinelle
  • ½ Blatt Salbei
  • Lavendel
  • ¼ Zitrone
  • 1 Flasche Weißwein
  • 75 g Zucker

Die Kräuter und Zitronen in eine Bowlenschüssel geben. Mit Wein übergießen und den Zucker hinzufügen. ½ Stunde ziehen lassen, dann abseihen. Eventuell frische Zitronenscheiben und essbare Blüten als Deko hinzufügen.

Maitour 2020

Kwas

Der Honigbär sollte natürlich ursprünglich für Met stehen. Den kann man auch selbst machen, habe ich aber noch nicht ausprobiert. (Es gibt viel zu viele feine fertige Varianten auf dem Markt.)

Deshalb wird der dekorative Zeitgenosse zum russischen Mischka befördert und bringt ein Kwas-Rezept mit. Es funktioniert, man braucht nur (mehr als ein bisschen) Geduld. Die unten stehenden Zeitangaben sind eher optimistisch.

  • 10 Scheiben Pumpernickel-Brot
  • 8 l kochendes Wasser
  • 20 g (frische) Hefe
  • 8 EL Zucker
  • 100 Rosinen

Das Brot im Backofen trocknen, bis es rötlich braun wird. Dann in einen Eimer legen und mit dem kochenden Wasser übergießen. Mit einem Tuch und einem dicht schließenden Deckel zudecken und stehen lassen, bis der Inhalt körperwarm ist.

Wenn es so weit ist, eine Tasse abgießen, 20 g Hefe darin auflösen und 1 TL Zucker zugeben. Die Hefe gehen lassen, dann zurück in den Eimer gießen, umrühren und wieder zudecken. In einem warmen Raum 2-3 Tage gären lassen.

In ein anderes Gefäß abseihen. Den Zucker darin auflösen und warten, bis sich der Satz absetzt. Dann wieder abgießen und den Bodensatz wegwerfen.

Die Rosinen auf die nötige Menge Flaschen verteilen. Den Kwas abseihen und in die Flaschen füllen. Weitere drei Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann erst kühlen.

Und dann Prost!

 

Da-haben-wir-den-Salat

Gerade habe ich überlegt, dass es hier unbedingt mal wieder was zu Essen geben sollte, da haben wir den Salat auch schon: Ich wurde darum gebeten, ein Rezept weiter zu verbreiten. Um das regelkonform zu tun, habe ich nicht genug WhatsApp-Kontakte, also tue ich es auf diesem Weg.

Das Rezept ist ein historisches Fundstück. Wenn ich mich richtig erinnere, war es das erste in meiner Sammlung, die ich vor über dreißig Jahren angefangen habe. Handschriftlich, denn der Computer für zu Hause ist erst später bei mir eingezogen. In dem entsprechenden Ordner hängen aber auch ein paar Produkte von Word 5.0 mit Nadeldrucker …

Da-haben-wir-den-Salat

Da-haben-wir-den-Salat
  • 1/2 Kopf Salat
  • 1/2 Gurke
  • 2 Stangen Sellerie
  • 1 EL Pinienkerne
  • 1 EL Maiskörner
  • 2 EL Joghurt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer

Das Gemüse wie gewünscht klein schneiden. Mit dem Mais und den Pinienkernen mischen.

Joghurt und Zitronensaft in ein Schraubglas geben. Den Knoblauch dazu pressen. Mit Salz und Pfeffer bestreuen. Das Glas zuschrauben und kräftig schütteln.

Das Joghurtdressing über den Salat gießen.

Das war’s. Guten Appetit.

Die Verarbeitung der Odenwälder Kiwi-Ernte

Meine traditionelle weihnachtliche Kochaktion fand diesmal auf allgemeinen Wunsch eines einzelnen Herrn an Silvester statt. Es gab Pilzcremesuppe, hausgemachte Hamburger und zum Nachtisch Kiwi-Eis.

Die Odenwälder Kiwi-Ernte

Diese pelzigen Bällchen sind nicht etwa einmal um die Welt gereist, nicht mal über die Alpen, sondern hinter der nächsten Straßenecke gediehen.

Man nehme:

  • 200 g Kiwis, geschält und kleingeschnitten
  • Saft von 1 Zitrone
  • 100 g Demerara-Zucker
  • 2 EL Odenwälder Beerenbrand

Das alles wird püriert. Der Beerenbrand kommt ganz am Schluss dazu, direkt bevor das Ganze ins Gefrierfach kommt. Dort darf es in gut 4 Stunden fest werden. Dabei etwa alle halbe Stunde umrühren.

Äpfel

Ende Februar habe ich es schon angekündigt, inzwischen sind die Belegexemplare da. Natürlich will ich dieses schöne Buch herumzeigen, solange die Äpfel noch Saison haben:

Das Buch "Äpfel" von James Rich

James Rich, Äpfel – Rezepte aus dem Obstgarten, AT Verlag

Deshalb verzichte ich vorerst auf den angedachten Artikel zur Ebbelwoi-Internationale, der durch verschiedene Ecken Westeuropas führen und zeigen würde, dass ein Getränk nicht in Dosen daherkommen muss, um Kult zu sein. Dafür gibt es ein weiteres Rezept – siehe unten.

Außerdem geht auch die zweite Kochbuch-Übersetzung für dieses Jahr schon ihrem Ende entgegen. Darin spielen sehr viel exotischere Zutaten eine Rolle, und ich werde wahrscheinlich bald Näheres dazu schreiben. Vielleicht, nachdem ich das eine oder andere Rezept mal ausprobiert habe. Zur Zeit arbeite ich an dem Kapitel mit Desserts und Süßigkeiten, das enthält ein paar sehr vielversprechende Ideen.

Apfelweinkuchen

Für den Boden
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
Für den Belag
  • 3 Pfund Äpfel
  • ¾ l Apfelweinkuchen
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Päckchen Vanillepudding
  • 2 Becher Sahne
  • Kakao

Den Teig für den Boden kneten und in eine Springform drücken

Die Äpfel schälen, in kleine Würfel schneiden und auf dem Boden verteilen.

Den Pudding mit Apfelwein, Zucker und Vanillezucker zubereiten wie mit Milch. Das Ganze über die Äpfel gießen.

Bei 175 °C 90 Minuten backen.

Mindestens ½ Tag abkühlen lassen, dann erst aus der Form nehmen.

Die Sahne steifschlagen und auf die Torte streichen.

Mit Kakao bestreuen.

Der Apfelwein kann natürlich durch Saft ersetzt werden.

 

 

Dörrpflaumen

Es wird mal wieder Zeit für etwas zu essen, das letzte Rezept kam ja schon vor Ostern. Zu diesem hier gibt es außerdem eine Geschichte: Sie trägt den Titel

„Dörrpflaumen“,

ist schon etwas älter, passt aber ganz gut in die Jahreszeit.

Am Hof des Königs der Hohen Nomen bereitete man sich auf das Fest der Sommersonnenwende vor. Loma, die Schülerin des Hofzauberers Karas, wollte ihre Handlangerarbeiten so schnell wie möglich hinter sich bringen. Es war kein Tag, um im Haus herumzusitzen.

Sie warf ihr schmutzigweißes Zaubergewand über und rannte über den hof zu Karas‘ Turm. Auf der Treppe, als sie noch mit ihrem Gürtel kämpfte, fiel ihr siedenheiß ein: Sie hätte schon gestern Abend anfangen müssen. Etwas einweichen? Schnippel und trocknen lassen? Es war eben viel spannender gewesen, bei den Vorbereitungen für das große Feuer zu helfen. Loma hatte ein paar Kracher zwischen den Scheiten versteckt. Die würden heute Nacht aus den Flammen hüpfen wie die Frösche.

Karas war noch nicht da, als Loma das Studierzimmer betrat. Sehr gut. Auf dem Lesepult lag das Rezept, das sie vorbereiten sollte. Ein Liebeszauber, der in Form von Törtchen verabreicht wurde. Oh ja, sie hätte gestern schon Dörrpflaumen in Branntwein einweichen müssen. Kein Problem, wenn Aduniel auch für dieses Fest wieder ihren üblichen Sparkuchen buk. Loma lauschte, ob sich Karas schon rührte.

Stille.

Sie huschte die Treppen wieder hinunter. Im Hof machte sie sich unsichtbar – das heißt, sie brachte die Leute dazu, an ihr vorbeizuschauen.

Aus der Küche drangen allerlei Düfte, die auf ein Festmahl für den Abend hindeuteten. Loma musste warten, bis der Gärtner mit einer hoch beladenen Gemüsekarre kam. Er öffnete die Küchentür bis zum Anschlag und klemmte sie fest, so dass Loma unbemerkt hineinschlüpfen konnte. Bei den vielen Leuten, die in der Küche umherliefen, war es schwierig genug durchzukommen, ohne jemanden anzurempeln.

Schließlich erreichte Loma den großen Backofen, wo Aduniel regierte. Nicht weit von ihr standen abgedeckte Schüsseln. Loma wartete, bis Aduniel den Ofen ausräumte und ihr dabei den Rücken zukehrte. Dann lüpfte sie die Abdeckungen und fand bald die kleingeschnittenen Dörrpflaumen in Branntwein. Sie nahm die Schüssel und machte sich auf den Rückweg.

Wieder jeden Zusammenstoß in der Küche vermeiden, warten, bis jemand mit einer großen Last die Tür aufsperren musste, über den Hof, ohne verdächtige Fußspuren in Pferdeäpfeln zu hinterlassen. An der Tür des Zaubererturms wurde sie wieder sichtbar, um hinein zu gelangen, und schlich hinaus ins Studierzimmer.

Dörrpflaumen

Die Zutaten für Liebestörtchen

Karas war noch immer nicht da. Loma atmete erleichtert aus und stellte ihre Beute auf den Arbeitstisch. Sie wandte sich zum Lesepult, um zu sehen, wie es weiterging.

Dort stand Karas.

„Gut, dass Roven-Asa gewissenhafter ist als du“, sagte der Zauberer. „Nicht nur, dass du zu spät mit deinen Vorbereitungen begonnen hast, du hast auch deine Lektionen nicht gelernt.“

Loma grübelte. Alles Wichtige hatte sie bestimmt behalten, zum Beispiel diesen praktischen Unsichtbarkeitszauber.

„Liebestörtchen“, schnaubte Karas. „An so was glauben doch nur die Küchenmädchen. Und du, offenbar. Aber da du wenigstens die Unauffällige Gestalt beherrschst, will ich nicht so streng sein. Wenn du auch noch das Flammenlose Feuer hinbekommst, haben wir gleich ein sehr gutes zweites Frühstück.“

… und hier das versprochene

Rezept
  • 100 g gemischtes Trockenobst
  • 50 g Rosinen
  • 3 EL Rum
  • 250 g Butter
  • Prise Salz
  • 150 g Honig
  • 5 Eier
  • 100 ml saure Sahne
  • 1 ½ TL Zimt
  • 200 g Weizenvollkornmehl
  • 50 g Hirse, fein gemahlen
  • 3 TL Backpulver
  • 100 g Mandeln, gehackt
  • Butter und Mehl für die Form

Trockenobst und Rosinen unter warmem Wasser kurz abspülen und trockentupfen. Die Früchte sehr fein schneiden und mit den Rosinen in eine Schüssel geben. Den Rum darübergeben und zugedeckt quellen lassen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Die Butter mit Salz und Honig schaumig schlagen und einzeln die eier einrühren. Saure Sahne und Zimt unterheben. Weizen- und Hirsemehl mit dem Backpulver mischen und diese Mischung mit der Buttermasse verrühren. Das Trockenobst und die Rosinen samt Rum sowie die Mandeln unterheben.

Eine Kranzform einfetten und mit Mehl ausstreuen.

Den Teig in die Form füllen und diese auf der untersten Schiene des Ofens 50 min. backen. Mit einem Holzspieß probieren, ob der Kuchen fertig ist.

Den Kuchen in der Form kurz abdampfen lassen, dann auf einen Draht stürzen und vollständig abkühlen lassen.

Mehr Geschichten, auch eine von meinen, gibt es zum Beispiel hier.

Brot zum Teilen

Zum Gründonnerstag gibt es ein Brotrezept zum Teilen, auch wenn es kein ungesäuertes ist:

für 3 kleine Brote

Brot zum Teilen

  • 600 g Weizenmehl
  • 200 g Hirsemehl
  • 200 g Emmer, fein gemahlen
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Handvoll Goldleinsamen
  • 1 Handvoll Chiasamen
  • 200 ml Apfelwein
  • 400 ml warmes Wasser

 

  • etwas Wasser
  • Goldleinsamen
  • Chiasamen
  • Körner-Mix

Die trockenen Zutaten und die Flüssigkeiten separat mischen. Dann Wasser und Apfelwein zu den trockenen Zutaten gießen und mit einer Hand grob vermischen.

Ca. 10 Minuten zu einer glatten Kugel kneten.

An einem warmen Ort zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig ungefähr verdoppelt hat.

Mit den Fingerspitzen die Luft aus dem Teig pressen. Dann den Teig in drei Stücke teilen und jeweils zu einem Laib (o. ä.) formen.

Leicht anfeuchten und mit Körnern bestreuen.

Dann gut zugedeckt nochmals ca. 45 Minuten gehen lassen, bis der Teig sich ungefähr verdoppelt hat.

Ein Blech in den Ofen schieben, die Saftschale auf den Boden stellen. Den Ofen auf 250 °C vorheizen. Gegen Ende der Gehzeit den Wasserkocher in Gang setzen.

Das heiße Blech aus dem Ofen nehmen, die Brote darauflegen. Das kochende Wasser in die Saftschale gießen. Das Blech mit den Broten in den Ofen schieben.

Nach etwa 10 Minuten die Temperatur zurückdrehen: Wenn die Kruste noch sehr blass aussieht, auf 200 °C, wenn sie sichtbar braun wird, auf 180 °C, und wenn sie recht schnell bräunt, auf 170 °C.

Insgesamt etwa 50 Minuten backen, bis die Brote schön braun sind und beim Anklopfen hohl klingen. Im Zweifelsfall lieber etwas länger im Ofen lassen.

Auf einem Draht abkühlen lassen.

Äpfel und was man damit machen kann

Äpfel und was man damit machen kann

Traditionelles Superfood

Die aktuelle Kochbuch-Übersetzung zum Thema „Äpfel und was man damit machen kann“ ist so gut wie fertig. Das nehme ich zum Anlass, den Weltenbau kurz pausieren zu lassen* und hier ein Rezept im Sinne des Autors zu posten. Seine Oma und meine Oma sind da offenbar auf ähnliche Ideen gestoßen.

Blutwurst-Toast

Man nehme:

  • 1 Scheibe Bauernbrot
  • Blutwurst-Scheiben
  • Apfelspalten
  • 1 Scheibe kräftigen Schnittkäse
  • Senf (nach Wunsch)

Das Brot (eventuell mit Senf bestreichen, dann) mit Blutwurst belegen. Darauf die Apfelscheiben legen. Mit dem Käse abdecken und bei 180 °C im Backofen überbacken.

Ein bisschen richtiger Süßkram darf dabei nicht fehlen. Also:

Apfelpudding
  • ca. 350 g Äpfel
  • 500 ml Apfelsaft
  • 1 Päckchen Vanille- (oder Sahne-)Puddingpulver

Äpfel schälen, Kernhaus entfernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Den Apfelsaft aufkochen, das Puddingpulver einrühren, und während das Ganze abkühlt, die Äpfel unterheben. Wenn der Pudding erkaltet ist, mit Schlagsahne servieren. Wer es etwas herber mag, nimmt Apfelwein statt -saft.

Die Odenwälder Apfelfreunde sind derzeit wohl noch mit dem Baumschnitt beschäftigt, aber bis das Buch erscheint, gibt es bestimmt auch Neues zum diesjährigen Apfelherbst.

* Außerdem habe ich gestern etliche Kilo Recherchematerial zum nächsten Thema angeschleppt, das ich erst einmal verarbeiten muss.

 

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