La Ballade

Geschichten und Musik

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Start in die Weihnachtszeit

Am dritten Advent in die Weihnachtszeit starten – jawoll, krieg ich hin.

Start in die Weihnachtszeit

Dritter Advent

Was bisher geschah …

Der NaNoWriMo ist vorbei, das Ergebnis ist ein Fantasy-Krimi mit dem Titel „Der Sommer der Gauklerin“ und dieses Jahr noch stärker überarbeitungsbedürftig als sonst.

Die große Kochbuch-Übersetzung ist abgegeben. Das Ergebnis soll passend zu Weihnachten nächstes Jahr erscheinen. Mit fünf Pfund Belegexemplaren wird es dann vermutlich nicht getan sein.

Dazwischen kamen ein paar kleinere Übersetzungsprojekte, zum Beispiel etwas Reisemarketing für Schweden, Ausgangssprache Niederländisch. Da hatte dann die „Katzeneule“ ihren Auftritt. Außerdem gab es ein Computerspiel, das aus dem Spanischen zu übersetzen war – mit allerlei Retro-SF-Spielzeug und in der neuesten Ablieferung Alice im Wunderland. Ich hoffe, dass aus dieser Richtung im neuen Jahr noch mehr kommt.

… und das kommt noch

Weitere Pläne für dieses Jahr: „Don‘t even pretend to work“, frei nach Matt Surelee. Weihnachtsgeschenke sind größtenteils schon da, teils auch schon verschickt. Plätzchen, Stollen, die Zutaten für Glühwein bzw. heißen Met sind zur Stelle. Fehlt noch etwas Musik – und ansonsten wohl besser selbst üben.

Zwei Geschichten warten noch darauf, dass ich sie fertigschreibe, zum einen die für Waypoint Fifty-Nine, zum anderen eine für die D-Files. Möglicherweise erscheint an dieser Stelle auch noch eine Weihnachtsgeschichte.

Anfang 2020 steht ein Romanlektorat an, eine Übersetzung aus dem Russischen. Aber das ist erst nächstes Jahr …

Wolfenbütteler Gespräch 2019 – Nachlese Teil 1

Wolfenbütteler Gespräch - Nachlese Teil 1

Das diesjährige Wolfenbütteler Gespräch begann für mich wegen einer Zugverspätung mit dem traditionellen Abendessen im Wok-In am Bahnhof. Das ist gleich die erste Gelegenheit, ein paar neue Kolleginnen kennenzulernen. In diesem Fall Christine Diefenbacher, Jeannette Bauroth und Anja Lerz.

Auf dem Weg zum Lesefest in der Schünemannschen Mühle bot das Maifest auf dem Stadtmarkt ein musikalisches Kontrastprogramm.

Im ersten Leseslot habe ich mir Claudia Buchholtz mit Der König der Pinguine von Ned Zeman angehört. Darin geht es um den Schweizer Fotografen Bruno P. Zehnder, der sich auf Kaiserpinguine spezialisiert hatte. Er starb auf der Jagd nach einer letzten Fotostrecke und wurde im Beisein einer Abordnung der nächstgelegenen Kolonie auf der Buromski-Insel bestattet. Welche Schlüsse wird wohl die Archäologie einer fernen Zukunft aus diesem Gräberfeld ziehen?

Im zweiten Programmteil vor der Pause las Christian Hansen aus Die Prinzessin Primavera von César Aira. Die Titelfigur übersetzt Unterhaltungsromane, und in Anbetracht des Publikums nahm ihre Berufsauffassung in der Lesung breiten Raum ein. Die Handlung dreht sich allerdings um ihre Auseinandersetzung mit ihrem ewigen Widersacher General Winter.

Nach der Pause war Karen Nölle an der Reihe, die schon beim PAN-Branchentreffen auf dem Podium vertreten war. Diesmal ging es allerdings nicht um Phantastik, sondern um Naturbeobachtung: Pilger am Tinker Creek von Annie Dillard. In dem betreffenden Ausschnitt machten die weit reisenden Monarchfalter bei der Erzählerin Station.

Damit war allerdings meine Aufnahmefähigkeit für diesen Abend erschöpft. Und das zweite Glas Wein hat nicht wirklich weitergeholfen. Also machte ich mich über das oben erwähnte Maifest – inzwischen mit Lightshow – auf den Weg zurück ins Hotel.

Fortsetzung folgt.

Repair-Café in Reichelsheim

Repair Café in Reichelsheim

Der Patient

Gestern habe ich eine neue Institution kennengelernt: das Repair-Café in Reichelsheim. Ich habe nämlich ein neues Spielzeug bekommen, das schon einige Abenteuer hinter sich hat. Das sieht vielleicht schlimm aus, aber das Innenleben des guten Stückchens scheint noch ganz intakt zu sein. Daher suchte ich einen Menschen, der bereit wäre, es zu reparieren, ohne mir nebenbei ein neues aufzuschwatzen. In der Zeitung stand der Hinweis auf das oben genannte Repair-Café, das immer am dritten Samstag im Monat stattfindet – praktischerweise gestern. Daraufhin habe ich den Patienten eingepackt und bin einmal hingefahren.

Wann und wo

Veranstaltungsort ist das Haus der Vereine in der Bismarckstraße. Auf der Suche danach ist mir auch gleich wieder eingefallen, dass bei den Märchentagen auf dem dazugehörigen Parkplatz ein Metstand untergebracht ist. Geöffnet ist das Repair-Café ab 14.00 Uhr, und es kommt offenbar gut an. Wie in dem Zeitungsartikel angekündigt, hatte ich gemütlich Zeit, einen Kaffee zu trinken. Sehr appetitanregend aussehenden Kuchen gab es ebenfalls, den habe ich mir aber heldenhaft verkniffen, weil ich abens noch zu einem Geburtstag eingeladen war.

Sowohl beim Publikum als auch bei den Helfer*innen waren verschiedene Altersgruppen vertreten. Neben freundlichen Menschen, die sich um Elektrogeräte in allerlei Formen und größen kümmerten, gab es auch eine Nähstation, an der neue Reißverschlüsse eingebaut und Strümpfe gestrickt wurden.

Nachdem ich eine Weile das Kommen und Gehen beobachtet und dabei eine Bekannte getroffen hatte, konnte ich einem jungen Mann mein Problem schildern und bekam Tipps, wie weiter vorzugehen wäre. Auf diesem Weg bin ich jetzt. Wenn alles klappt, wird aus dem Spielzeug demnächst ein Werkzeug.

Neues Spiel, neue Erfahrung

Es hat mir aber auch so schon einen gewissen Aha-Effekt beschert. Denn ich übersetze zwar Computerspiele, ich spiele aber keine. Der Herr, der mir das Gerät überlassen hat, musste aber vorher noch eins installieren. Das Ding macht leider süchtig, folglich habe ich das lädierte Display beim Schnecken abschießen noch ein bisschen weiter eingedrückt. Dafür habe ich jetzt einen Eindruck davon, wo diese Marketing- und Ingame-Texte am Ende landen. Sie sind in der Tat genauso nervig, wie sie beim Übersetzen wirken. Trotzdem kann ich die Finger kaum davon lassen.

Das Repair-Café werde ich wahrscheinlich bald wieder besuchen. Im Lauf der Veranstaltung sagte jemand: „Schade, dass ich nichts zu reparieren habe.“ Dieses Gefühl kann ich auch nach einem Besuch schon ganz gut nachvollziehen.

 

 

Die von Meara Finnegan gestartete Blogreihe über Heldinnen der Phantastik hat einen neuen Beitrag, seit gestern bei Gwees Bücherwelt. Es geht diesmal um eine gestaltwandelnde Automechanikerin mit dem passenden Namen Mercedes. Wer bei Urban Fantasy nicht unbedingt Romantik erwartet, ist bei der Autorin Patricia Briggs offenbar an der richtigen Adresse.

Die deutsche Übersetzung stammt von Vanessa Lamatsch – wenn wir schon beim Sichtbarmachen häufig unbeachteter Heldinnen sind.

Ich suche spannende Übersetzungsprojekte

Mein Rechner und ich haben noch Kapazitäten frei

Ich suche spannende Projekte, sei es zum Übersetzen, sei es zum Korrigieren.

In Halle 2 habe ich mich umgesehen und festgestellt, dass die Auswahl an potenziell interessanten Verlags-Partnern anteilsmäßig mindestens so groß ist wie auf einer Buchmesse im echten Leben. Außerdem läuft man sich nicht die Füße platt und die virtuellen Prospekte tragen sich leichter.

In Halle 1 sieht es entsprechend aus, ich komme nur kaum dazu, alle Stände abzuklappern. Das erinnert schon viel mehr an die Live-Buchmesse. Ich habe auch hier schon ein paar interessante Entdeckungen gemacht – die Autorin, die für Celli schwärmt – und werde noch eine Weile hier umgehen. Mindestens unterhaltsamen Lesestoff werde ich auf jeden Fall finden.

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#obm2018 – Aufgabe 9: Alleinstellungsmerkmal

Was ist hier das Alleinstellungsmerkmal?

Selbst der heilige Hieronymus sitzt nicht immer allein im Gehäuse

Vielleicht ist mein Alleinstellungsmerkmal, dass ich nicht sonderlich viel von Alleinstelluungsmerkmalen halte.

Wie in der Aufgabe „KollegInnen“ am Donnerstag beschrieben, gibt es viele Menschen, die in dieser spannenden Branche aktiv sind. Sie wissen eine Menge und interessieren sich für noch mehr. Sicher gehen die allermeisten von ihnen sorgfältig mit ihren Texten um, sei es beim Schreiben und Überarbeiten, sei es beim Übersetzen oder Korrigieren. Vielleicht schreiben sie “mal eben” die nächstliegende Lösung hin, um weiterzukommen, grübeln aber weiter daran und finden etwas Besseres. Sie zweifeln an dem, was da steht, und prüfen es nach.

Vielfältige Herangehensweisen

Gerade beim Übersetzen sind etliche Leute in meinen Sprachkombinationen, auch in meinen Fachgebieten unterwegs. Beim Schreiben gilt das Gleiche. Viele AutorInnen schreiben Phantastisches und bedienen die zahlreichen Untergenres, oft nicht nur eins davon. Sie bringen Humor in ihre Abenteuer ein. Gefühlt weniger, aber immer noch eine beachtliche Anzahl, verzichten weitgehend auf eine Liebesgeschichte oder betrachten ihre Welt aus zwei und mehr Perspektiven. Dabei laufen uns allen unterschiedliche Ideen und Figuren zu, und das sorgt für vielfältigen Lesestoff.

Vernetzung

Auch das Vernetzen unter KollegInnen wird gleich viel sinnvoller, wenn die Beteiligten auf das gleiche Ziel hinarbeiten: Sie wollen möglichst gute Texte zu ihrem Publikum bringen. Dabei können sie sich mit Technik- oder Recherche-Tipps unterstützen, Ideen im Gespräch testen und weiterentwickeln, die Texte der anderen ehrlich betalesen. Das führt meiner Ansicht nach zu einem besseren Ergebnis als der Versuch, sich um jeden Preis allein zu stellen. Vielleicht steht die eine Person etwas mehr im Rampenlicht als die andere, aber letzten Endes wird niemandem etwas weggenommen, wenn Büchermenschen aller Art reichlich guten Lesestoff erschaffen.

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Bild: Hieronymus im Skriptorium; Museo Lázaro Galdiano [Public domain], via Wikimedia Commons

 

#obm2018 – Dienstleisteraufgabe 8: Künftige Projekte

Künftige Projekte: Historische Sachtexte

Geschichte, wie man sie sich vorstellt

Passend zum heutigen Thema “Künftige Projekte” hat sich gestern ein neuer Auftrag angekündigt, von dem ich allerdings kaum etwas verraten darf. Es wird eine Übersetzung aus dem Englischen, und zwar von historischen Sachtexten. Ich hoffe auf spannende Themen und Recherchen in interessanten Quellen.

Das wird mich aber nicht allzu lange beschäftigen. Für die letzten beiden Monate des Jahres rechne ich mit einer größeren Übersetzung aus dem Niederländischen für einen Selfpublisher. Auch das wird ein Sachtext aus der historisch-philosophischen Ecke.

Daneben kommen regelmäßig Computerspiele in kleineren Mengen, sei es zum Übersetzen oder zum Korrigieren vorbei. Erfahrungsgemäß kann auch noch das eine oder andere Gesellschaftsspiel auftauchen.

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Bild: GuentherZ [CC BY-SA 3.0 at (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/deed.en)], from Wikimedia Commons

#obm2018 – Dienstleisteraufgabe 7: Social Media

Heute geht es um Aktivitäten in den Sozialen Medien. Die sind bei mir recht überschaubar und ich rechne nicht damit, sie auszubauen.

Wer will, kann mich bei Facebook antreffen oder natürlich meinen Blog besuchen. Auf der Facebook-Seite geht es vornehmlich um meine buch- und textbezogenen Aktivitäten, sei es Schreiben oder Übersetzen. Auf dem Blog kommt außerdem Musik oder was zu Essen an die Reihe. Gelegentlich gibt es auch einen Bericht über das Verhalten der Odenwälder Bergbewohner in ihrem angestammten Biotop. Kommentare sind hier wie dort gern gesehen.

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#obm2018 – Dienstleisteraufgabe 6: KollegInnen

Seit vielen Jahren arbeite ich mit einer Fachfrau für die Übersetzung von Gesellschaftsspielen zusammen: Birgit Irgang.

An denselben Projekten ist eine Kollegin in den Niederlanden beteiligt: Kim Steenbergen.

Das Material ist oft komplex. Mit einem schlichten Spielplan, Halmakegeln und sechsseitigen Augenwürfeln ist es heutzutage selten getan. Manchmal habe ich den Eindruck, aktuelle Gesellschaftsspiele versuchen, Computerspielen möglichst ähnlich zu werden.

Ein Projekt aus der Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen.

Kamisado hatten wir auch schon im Werk

Derzeit haben wir ein Spiel in Arbeit, bei dem man Wettererscheinungen würfelt, ein Comicheft zweckentfremdet wird und auch der Schachtelboden mitspielt … Es gibt also etliche Punkte, die man im letzten Moment noch ändern kann. Bei aller Hektik, die dadurch mitunter aufkommt, läuft die Zusammenarbeit mit den beiden entspannt und professionell.

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#obm2018 – Dienstleisteraufgabe 3: Aktuelles Projekt

Mein aktuelles Übersetzungsprojekt ist ein Management-Ratgeber aus dem Niederländischen. Es geht um Arbeitsorganisation und Produktivität. Dieses Thema betrifft vermutlich alle, die schreiben, Cover designen oder verlegen, vor allem, wenn sie das „nebenbei“ tun.

Wenn ich einen solchen Text vor mir habe, geht es mir zuerst darum, möglichst schnell eine Rohfassung zu schaffen. Ich tippe oder diktiere, je nach Textsorte darf auch eine Translation-Memory-Software ran.

Übersetzung mit elektronischem Helferlein.

So aufgeräumt wie auf den einschlägigen Stockfotos ist mein Schreibtisch nie.

Nachdem die letzte Seite/das letzte Segment geschafft ist, geht es ans Überarbeiten. Ideal ist es, wenn dazwischen etwas Abstand ist, aber das klappt nicht immer. In diesen Arbeitsschritt fällt zum Beispiel die Suche nach deutschen Ausgaben von weiteren Büchern des Autors, nach hiesigen Organisationen, die sich mit dem Thema befassen, oder nach abweichenden Regularien. Darf ich hierzulande wirklich aus allerlei Fundstücken in meinem Garten eine Räucherhütte bauen?

Der aktuelle Ratgeber ist in dieser Hinsicht eher harmlos. Ich ertappe mich nur dabei, dass ich versuche, die Techniken, die ich beschreibe, selbst anzuwenden. Wenn der Autor zur Förderung der Konzentration Musik empfiehlt, kann ich dem auch nicht widersprechen. Hier spielt gerade Oni Wytars.

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