La Ballade

Geschichten und Musik

Was gibt es Neues?

„Mehr Lesestoff und immer wieder Neues“ gäbe es auf laballade.de, steht auf meinen Flugis und in meinen Büchern hintendrin. Der Lesestoff findet sich hier. Bleibt noch die Frage:

Was gibt es Neues?

Musik

In naher Zukunft erst mal etwas Musikalisches: Am nächsten Sonntag hält Zimmermeister Manfred Riebel einen Vortrag zum Thema „Richtfest – Nur ein Ritual?«. Jürgen Ross (Dudelsack, vermutlich nicht nur einer) und ich (Organetto) liefern die Musik dazu. Wer Lust auf einen Ausflug in den Odenwald und auf nicht ganz alltägliche Instrumente hat, kann sich den Termin vormerken: Sonntag, 3. Mai 2026, um 15.00 Uhr, in der Burgschänke Lindenfels.

Bücher

Die Anthologie „Kleine Helden – Kurzgeschichten“ steht in den Startlöchern. Die Vorbestellaktion mit diversen Goodies ist abgeschlossen, aber natürlich kann immer noch für die demnächst vorliegende Auflage vorbestellt werden. Es gibt sogar eine besonders edle Ultimate Collector Edition mit allerhand Zusatzmaterial. Ich gehe davon aus, dass ich zur Klischee Buchmesse im September einige Exemplare mitbringen kann.

Im Lauf des Sommers soll mein nächster Fantasy-Roman erscheinen: Met im Mondlicht, Coming-of-Age-Fantasy mit Orkgesang und rosa Laufvögeln. Klappentext:

„Kann ein Mensch Geleitreiter für die Orkschamanin des Mondbergs werden?

Bernwold meint ja und bereitet sich mit seinen pelzigen Freunden eifrig darauf vor.

Zu Hause in der Bärenburg braucht er sich um nicht zu kümmern. Diensteifriges Gesinde sorgt für alles Nötige und würde sogar die Angreifer abwehren, die Bernwolds Mutter Nurdike überall vermutet. Wenn sie diese Angst noch ablegen könnte und mehr Kontakt mit den orkischen Nachbarn suchen würde, wäre das Leben perfekt.

Doch der Schein trügt.

Die Bärenburg und ihr blühender Garten inmitten der Steppe existieren nur dank mächtiger Magie – und die beginnt zu versiegen.

Der Met, den die Schamanin am Frühlingsfest ausgibt, soll dem angeblich entgegenwirken. Nurdike ersinnt einen riskanten Plan, um sich genug von dem magischen Getränk zu sichern. Wie von den Göttern gesandt erscheint ein Ritter aus dem Süden, der ihr in ihrer Notlage beisteht. Denn Bernwold ist ihr da keine Stütze.

Doch auch unter Orks ist das Interesse an reichlich Zaubermet groß. Bernwold hat alle Hände voll zu tun, seine Familie durch die Intrigen und Kämpfe zu lotsen, die mitten in dem unbeschwerten Fest aufbrechen.“

Ihren ersten Auftritt haben die Orks in Liriel die Weiße, einige Jahrhunderte später spielt Das Schwert des Wilden Landes in derselben Welt, aber ohne Orks – und Bernwold und seine Freunde können nicht ahnen, was ihrem Mondberg noch bevorsteht, wenn ich dazu komme, alles zu schreiben, was mir bis jetzt im Kopf herumschwirrt.

Aber im Oktober geht es erst einmal in eine andere Welt, zu den Redenton, die in Der Verbannte auf dem Eisernhof für Streit und heißen Apfelwein sorgen. In diesem Abenteuer hatten Tris, Tov, Ag und Echse immer mal Gelegenheit, vom Krieg zu erzählen. Um diesen Krieg und vielleicht auch um die Rolle dieser vier Neulinge an der Königlichen Kriegsakademie darin geht es in der geplanten Trilogie Der Weg der sieben Sterne. Der erste Teil, Aus der Tiefe, soll im Oktober erscheinen.

Aber bis dahin werde ich mich wohl noch ein paarmal hier zu Wort melden.

Viernheim liest

Viernheim liest natürlich nicht nur am Sonntag, 26. April, aber da findet unter diesem Motto die erste Buchmesse in Viernheim statt. Alle Infos zu Programm, Anreise und so weiter gibt es hier.

Ich werde dabei sein und gleich um 10.30 Uhr in der Kulturscheune aus Der Verbannte auf dem Eisernhof lesen. Mit dabei sind auch alle meine anderen Werke, die es in gedruckter Form gibt, sowie einige Heftchen aus dem alten Mittelaltermarkt-Programm von La Ballade. Auch die wundervolle Anthologie Schweinwerfer in der MNacht bringe ich mit. Ich musste das Belegexemplar in einem Rutsch durchlesen, so viele schöne Geschichten sind darin enthalten. Vielleicht schaffen es auch noch die vorbestellten Kleinen Helden rechtzeitig zu mir.

Aber ohnehin sieht das Programm sehr vielseitig und international aus. Ich nehme an, dass alle, die sich an diesem Tag in den Südzipfel von Hessen verirren, auf ihre Kosten kommen und Neues entdecken können. (Ganz abgesehen von der Buchmesse ist auch der Vogelpark einen Besuch wert.)

Buchmesse zu Hause

Buchmesse zu Hause.

Dieses Jahr bin ich nicht auf der Buchmesse in Leipzig. Deshalb beteilige ich mich an der Aktion #BuchmesseZuHause, ins Leben gerufen von Amalia Zeichnerin.

Gestern habe ich schon einmal das Vorprogramm vorgestellt: die traditionelle Lesung des bissigen Verlegers Torsten Low in Delitzsch. Statt einem schönen Whisky in der Altstadt-Kneipe habe ich mir immerhin einen selbst gemachten Cassis-Cocktail gegönnt.

Übersetztes

Als nächstes steht ein Besuch bei meinen übersetzten Büchern an, soweit sie auf der Buchmesse zu sehen sind. In diesem Jahr dürfte das nur eines sein, The Elements of Baking von Katarina Cermelj.

Das ist dafür allerdings ein Prachtexemplar, das mit knapp 500 Seiten etwa 1,9 Kilo auf die Waage bringt. Die folgende Kochbuchübersetzung habe ich Ende Januar abgegeben, das Ergebnis könnte also in Frankfurt zu besichtigen sein – und an einem Backbuch sitze ich gerade wieder. Mehr davon findet sich hier.

Geschriebenes

Meine eigenen Geschichten pausieren allerdings gerade, und zwar Aus dem gleichen Grund, warum ich nicht in Leipzig bin: Ich habe einen Gipsarm. Dieser Text wurde mit Speech Note diktiert.

Immerhin ist Blaumeise Sturzflug, das Märchenabenteuer mit tapferen Schneiderlein, reichlich Whisky und Ukulele, jetzt als E-Book und als Taschenbuch erhältlich.

Das nächste anstehende Projekt sollte im Sommer erscheinen, aber voraussichtlich wird es später. Ich müsste jetzt überarbeiten und das geht gerade nicht – siehe oben.

Was ich tun kann:

– Die unverzichtbare Fantasy-Landkarte zeichnen

Dazu übe ich gerade mit Wonderdraft auf der Basis eines Fotos mit Moosen und Flechten. Diesen genialen Tipp habe ich von Rafaela Creydt. So sieht das Ganze nicht zu übertrieben europäisch aus.

– Mir einen gescheiten Titel überlegen

Er könnte etwas mit Mond zu tun haben, mit Met, Bären, Winterschlaf oder Frühlingsgefühlen.

– Motive für ein Cover suchen

Auch da wird es wohl auf ziemlich viel Mond hinauslaufen, kombiniert mit einem dekorativen Berg und möglicherweise großen Steppenlaufvögeln.

Das ist allerdings alles Deko. Ohne fertigen Text läuft da nix.

Ausblick

Direkt verfügbaren Lesestoff gibt es hier. Leute mit mehr Geduld können auch vorbestellen zum Beispiel Kleine Helden Kurzgeschichten (bis zum 22. März, evtl mit Eichhörnchen-Miniatur) oder Schweinwerfer in der NMacht.

Nachdem ich noch mit einem Sekt auf die diesjährigen Rebekka– und Seraph-Preisträger*innen angestoßen habe, kann ich mich den Vorbereitungen für die nächste, sehr viel kleinere Buchmesse widmen: am 26. April, von 10 bis 17 Uhr in der Mehrzweckhalle in Viernheim. Um 10.30 Uhr lese ich in der Kulturscheune aus der Verbante auf dem Eisernhof.

#PhantastikPrompts 8. März

Heute gibt es hier eine Antwort zu den #PhantastikPrompts aus dem Fediversum: 8. März – Heute ist feministischer Kampftag, auch bekannt als Weltfrauentag. Gibt es bei dir feministische Themen?

Dazu brauch ich mehr als viermal so viele Zeichen, wie mir dort zur Verfügung stehen, deshalb landet alles hier. (Bei @SusanneBonn@hessen.social ist noch was zu einer anderen Geschichte zu finden.)

In gewissen Ecken des Internets wird Fantasy als feministisch wahrgenommen, wenn die Heldygruppe fast zur Hälfte aus Frauen besteht und noch ein paar namentlich benannte weibliche Figuren aktiv sind. So gesehen schreibe ich voll radikal feministisch. Ähnliche Kommentare bekam ich allerdings auch schon in den 1980ern, als die Welt der #7Sterne erstmals in einem PBM-Rollenspiel auftauchte. Es gab eine Regierungschefin und weitere aktive Frauenfiguren.

Damals habe ich mir in jugendlichem Leichtsinn eine bis zwei beinhart patriarchale Gesellschaften ans Bein gebunden. Weil ich dachte, die brauche ich, damit die Redenton umso toller leuchten und es etwas zum Revolützen gibt.

Inzwischen ist die Geschichte mit dem Titel »Der Weg der sieben Sterne« entstanden und gereift. Seit den Anfängen haben einige Frauenfiguren mehr Kompetenzen bzw. bessere Rollen bekommen.

Königin Bendara landet nicht gegen ihren Willen im Kloster. Niola ist nicht mehr das Anhängsel eines Anhängsels, sondern die Frau mit den Profifähigkeiten, ohne die unsere Helden nie ans Ziel kämen. Es wird kein unglücklich verliebtes Dienstmädchen anstelle des Botschafters gemeuchelt. Bei Tom – der oben erwähnten Regierungschefin – ist der besonders strahlende Lack inzwischen ab. Vielleicht ist sie doch ein bisschen machtgierig?

Senna hatte ihren ersten Auftritt als tragische Schnellsterberin, damit Deyari sie erst befreien und dann dekorativ betrauern kann. Jetzt ist sie immerhin zur Schlumpfine aufgestiegen. Die Rolle liegt ihr gut und sie betreibt im Rahmen ihrer Möglichkeiten Frauenförderung. Im Grunde ist sie auf dem Weg, First Lady zu werden. Das wird so direkt, wie sie es gerne hätte, nicht klappen, aber ich gehe davon aus, dass sie den richtigen Umweg findet.

Der erste Teil der Sieben-Sterne-Saga soll im Oktober erscheinen. Wer sich bis dahin schon mal ein Bild von der redentischen Gesellschaft macht will, kann mit »Der Verbannte auf dem Eisernhof« anfangen.

Vorbestellaktionen und ein Interview

Interview

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich Ben vom Podcast DailyKlappentext ein Interview gegeben. Es ging ums Schreiben und Kuriositäten aus der Übersetzungswerkstatt. Wer knapp eine Stunde Zeit hat, kann sich die Sache hier anhören. Dabei zeigt sich recht schnell, dass es dort noch viele andere spannende Dinge zu entdecken gibt. Jeden Tag frisch – wie der Name vermuten lässt – werden Bücher, Hörspiele und die Leute dahinter vorgestellt.

Vorbestellungen

Collage aus drei Bildern im Querformat.
Cover: Kleine Helden Kurzgeschichten. Eine Figur im grünen Kapuzenmantel reitet auf einem Eichhörnchen, das eine Nuss knabbert.
dahinter Innenillustration: Eine Figur mit langem lila Zopf unterhält sich mit einer Schnecke mit Satteltaschen und Zaumzeug
dahinter, weitgehend verdeckt, Textseite mit dem Titel "Schneckenpost"Vor etwas längerer Zeit habe ich mich an einer Ausschreibung der Kleinen Helden beteiligt und mit einigem Haareraufen eine Geschichte von ganzen 2500 Anschlägen eingereicht. Jetzt ist das Buch fertig. Darin stecken noch viele andere Geschichten, z. B. von Linda Budinger oder Thomas Finn, und nicht zu vergessen die gloriosen Zeichnungen der kleinen Helden und ihrer Reittiere. Die Vorbestellung läuft bis Ende März im Shop der Kleinen Helden. Bei mehr Vorbestellungen gibt es auch mehr Goodies dazu, und so eine Hörbuchversion hätte schon was.

Eine Geschichte mit fast zehnmal so vielen Anschlägen und einem Musikstück kann jetzt ebenfalls vorbestellt werden: Mein Märchen-Abenteuer Blaumeise Sturzflug mit tapferem Schneiderlein, reichlich Whisky und Ukulele ist in den E-Book-Shops des Vertrauens zu haben. Hier ein Beispiel-Link zu H. L. Schlapp, wie gewohnt. Für Zeilen aus dem Pinguinlied danke ich Andrea Hartenfeller und für das Foto, das Grundlage des Covers wurde, danke ich Stephan Jourdan.

Nur heute!!! Nur 99 Cent!!!

Die Preisaktion ist offiziell zu Ende, bei den aufgeführten E-Books ist wieder mit dem normalen Preis zu rechnen.

 

Für den Fall, dass die Weihnachtsbücher inzwischen ausgelesen sind, gibt es heute Gelegenheit, günstig an Nachschub zu kommen. 14 phantastische Geschichten, mit und ohne Liebe, eher gemütlich oder eher hart, mit Katze, Schildkröte oder einer beachtlichen Auswahl an Fabelwesen sind nur heute (9. Februar) für jeweils nur 99 Cent zu haben.

Diese E-Books nehmen teil:

Collage aus den Covern von 14 E-Books mit den Slogans: Nur heute! 14 reduzierte E-Books – Nur 99 Cent!Das Katzenhaus – Tina Alba

Der Verbannte auf dem Eisernhof – Susanne Bonn

Blutengel – Andrea Ego

Das Reissen der Magie – Andrea Ego

Verliebt in die Milchstraßenerbin – Elara Fleur

Einhornbraut des Drachen – Topaz Hauyn

Kumara: Die Legende der verlorenen Freiheit – Ann-Kathrin Karschnick

Wave: Ein Zitadellenstadt-Roman – Jan C. Koch

Die Wächter von Magow Folge 1 – 6 – Regina Mars

Plötzlich Prinzgemahl – Regina Mars

Sylphensturm – Janna Ruth

Die Supermamas – Windeln wechseln und Welt retten – Tina Skupin

Truth – Die Wahrheit des Alphas – Erin Tramore

Land aus Staub und Schatten – Romy Wolf

Die meisten sind in der Buchhandlung des Vertrauens zu haben, ganze vier gibt es allerdings ausschließlich bei Amazon.

Vorbestellungen

Wenn alles klappt, ist ab heute auch mein nächstes E-Book vorbestellbar: Blaumeise Sturzflug, ein märchenhaftes Abenteuer mit tapferem Schneiderlein, reichlich Whisky und Ukulele. Endgültig erscheinen soll es am 2. März, stilecht mit dem Erkennungsstück der namensgebenden Band.

Etwas weiter in der Zukunft, nämlich ab dem 20. Februar, gibt es wieder etwas zum Vorbestellen, nämlich die Anthologie Kleine Helden – Kurzgeschichten. Aber da gibt es noch mal einen eigenen Aushang.

Weihnachtspause beendet

Die Weihnachtspause ist beendet, einschließlich der Schulferien. Dass heute noch mal weit verbreitet frei war, lag am Wetter. Gestern noch einen schönen Schneespaziergang gemacht, heute ist alles Matsch und Glatteis … Im 29. Jahr im häuslichen Arbeitszimmer habe ich damit zum Glück keinen Ärger.

Ich übersetze inzwischen eifrig am nächsten Kochbuch, das Ende des Monats fertig sein soll. Es wird ziemlich bodenständig und ziemlich vegan. Anschließend geht es dafür wieder luftigere Gefilde mit dem nächsten Band von »Das Gesetz der Drachen«. Teil 1 und 2 sind im November erschienen, Teil 3 kommt im Februar.

Ebenfalls im Februar soll mein eigenes nächstes Büchlein erscheinen – Blaumeise Sturzflug, ein Märchen-Abenteuer mit Zauberer, Drache und Ukulele. Ich hoffe, das funktioniert wie geplant, denn die Geschichte ist noch nicht so fertig, wie ich sie gerne hätte. Da steht noch ein wenig Bastelarbeit an.

Für zwei bis drei Kurzgeschichten bin ich ebenso optimistisch, dass sie dieses Jahr noch veröffentlicht werden. Zwei sind schon etwas länger in Arbeit, die dritte kommt beim Silvanus-Verlag, den es noch nicht gab, als die beiden anderen Ausschreibungen ausliefen. Ich freue mich darauf, sie der Reihe nach hier vorzustellen.

Im Frühjahr stehen bisher zwei buchlastige Termine an. Zum einen die Leipziger Buchmesse, wo ich an mehreren Tagen herumlaufen werde. Die nächste Veranstaltung ist ein paar Nummern kleiner und fängt erst an, traditionsreich zu werden, dafür findet sie hier um die Ecke statt: die erste Viernheimer Buchmesse am Sonntag, 26. April in und um die Stadtbibliothek in Viernheim. Ich bin da mit einem Büchertisch und einer Lesung vertreten.

Ein dritter, eher musikalischer Termin bahnt sich gerade an. Dazu kann ich mehr schreiben, wenn sich die Sache konkretisiert.

Backen ohne Eier und Schmalz

Buchcover: Katarina Cermelj, The Elements of Baking - Wie du jedes Rezept glutenfrei, ohne Milch, ohne Eier oder vegan zubereiten kannst, AT VerlagDer letzte Eintrag hier ist schon bald nicht mehr wahr. Es wird also höchste Zeit für ein Update. Inzwischen sind hier wieder einmal Belegexemplare eingetroffen. Wer beim Backen mit »Eier und Schmalz … Milch und Mehl« auf Probleme stößt, findet in The Elements of Baking von Katarina Cermelj eine Menge gut erklärter Alternativen. Für Unerschrockene sind Anleitungen vorhanden, um das geniale Plätzchenrezept aus Omas handgeschriebener Sammlung an aktuelle Erfordernisse anzupassen. Insbesondere die Sache mit den Eiern wird ausführlich behandelt. Safran darf dann immer noch den Kuchen gehl machen.

Ebenfalls frisch erschienen ist Waldläuferehre, Band 20 der Waldläufer-Saga von Pedro Urvi. Sieht von Weitem wie das Ende der Reihe aus, aber das Abenteuer geht weiter. Mit zwei Epilogen und zwei neuen Serien ist genug Lesestoff für diesen Winter vorhanden.

November hieß für mich die letzten zwanzig Jahre NaNoWriMo. Die offizielle Website gibt es nicht mehr, die Veranstaltung lebt weiter, in verschiedenen Zusammenhängen unter verschiedenen Namen. Also habe ich auch dieses Jahr wieder mitgemacht und mehr als 50.000 Wörter geschrieben, an einem Roman, der mir schon seit Jahrzehnten im Kopf herumspukt und viele andere Ideen an sich gezogen hat. Der Verbannte auf dem Eisernhof spielt etwa zehn Jahre später, ungefähr in der gleichen Gegend. Geplant ist, die neue Geschichte oder jedenfalls ihren ersten Teil, im Oktober zu veröffentlichen. Damit es bis dahin nicht langweilig wird, sind noch zwei Neuerscheinungen für Februar bzw. Juni vorgesehen.

Aber vorerst verabschiede ich mich in die Weihnachtszeit, spiele »Singet fröhlich im Advent« auf dem Klavier und »O du fröhliche« auf dem Organetto und überlege mir, was demnächst zu kochen und zu backen ist.

Neuerscheinung – Der Verbannte auf dem Eisernhof

Buchcover »Der Verbannte auf dem Eisernhof«Wie geplant ist heute mein neuer Roman erschienen, Der Verbannte auf dem Eisernhof (jetzt auch gedruckt), ein Cozy Fantasy-Abenteuer mit kleinen bunten Drachen, klingenden Schellen und eiskaltem Bergsee.

Ich habe bisher noch nicht allzu viel davon erzählt, aber vielleicht hat ja jemand im Fediversum den Hashtag #PhantastikPrompts bzw. #Meni verfolgt. Hier jedenfalls der Klappentext:

Endlich sind sie wieder zusammen: Seit ihrer Ausbildung an der Königlichen Kriegsakademie haben Tris, Tov, Ag und Echse etliche Abenteuer erlebt, bis sie getrennte Wege gingen. Nun treffen sie sich nach Jahren voller Erfahrungen und Veränderungen wieder. Ein Grund zum Feiern, wie sie finden.

Doch Ag bringt mit seinen politischen Ambitionen alles durcheinander. Ein alter Konflikt um die Zauberei lodert auf. Es gibt Verletzte und gar einen Toten, Geister führen die Lebenden auf Abwege. Und was hat der junge Gaukler damit zu tun, der als Verbannter auf dem Eisernhof festsitzt?

Die vier Freunde schieben das Feiern auf und suchen nach einer Lösung, denn nur mit Apfelwein und guten Worten wird sich die Ruhe in ihrem Dorf in den Bergen nicht wiederherstellen lassen.

Das obenstehende Coverbild verdanke ich zu großen Teilen einem Künstler aus Pakistan. Da ich keine Website von ihm gefunden habe, hier ein Link zu Instagram.

Rezept

Wer sich ein wenig einstimmen möchte, findet hier eine Leseprobe. Dazu passt der unten stehende Nachtisch, wie er beim Festessen im Ordenshaus für Banngesang auf dem Tisch stehen könnte. Die Zubereitung ist problemlos ohne den Zauber Küchenlied möglich.

Ziegenfrischkäse mit Apfel und Nüssen

  • 20 g Rosinen
  • 4 EL Mirabellenbrand
  • 30 g Walnüsse (ohne Schale gewogen)
  • 1 Apfel, ca. 120 g
  • 2 EL aromatischer, cremiger Honig
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • Zimt nach Geschmack

Die Rosinen im Mirabellenbrand einweichen. Ca. 1 Stunde stehen lassen.

Die Nüsse knacken und zerkrümeln.

Den Apfel schälen und das Kernhaus entfernen. Fruchtfleisch fein hacken.

Die Rosinen abgießen, dann Nüsse und Apfel untermischen.

Honig und Ziegenkäse einrühren.

Kalt stellen.

Lebenszeichen nach dem Urlaub

Am Ende von Woche zwei nach dem Urlaub gebe ich hier kurz wieder ein Lebenszeichen. Drei Wochen draußen herumlaufen, schwimmen und zumindest ein schönes Konzert (von Concierto Ibérico) hören, war genau das Richtige für die Jahreszeit.

Nicht alles Grünzeug hat bis zum kürzlich wieder einsetzenden Regen überlebt. Die Tomaten, äh, Tomätchen kommen allerdings reichlich, und ein paar unentwegte Mangold- und Grünkohlpflanzen sind inzwischen auf dem Weg zur dritten Ernte.

Im Büro geht es jetzt im Normalbetrieb weiter. Ich übersetze an der neuen Fantasy-Serie von Pedro Urvi, damit es nach dem krönenden Abschluss der Waldläufer-Saga (Waldläuferehre, angekündigt für 23. Oktober) möglichst nahtlos weitergehen kann. Auch die halbjährliche Histo-Übersetzung für den Herbst ist schon angekündigt und soll in den nächsten Wochen über die Bühne gehen.

Nächsten Monat steht außerdem die Frankfurter Buchmesse an. Dort bin ich mittwochs und donnerstags anzutreffen, ebenso auf dem BuCon am Samstag. Im Gepäck habe ich Das Schwert des Wilden Landes.

Bis dahin bastle ich an meiner nächsten Veröffentlichung. Der Verbannte auf dem Eisernhof soll Anfang Oktober erscheinen – ein eher gemütliches Fantasy-Abenteuer mit kleinen bunten Drachen, klingenden Schellen und heißem Apfelwein. Die Welt begleitet mich schon seit ein paar Jahrzehnten. Einen kleinen Vorgeschmack, wie es dort zugeht, gibt es in »Der Weg nach Hause«.

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