Geschichten und Musik

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Aktuelles – Neuer Lesestoff

Eigentlich heißt diese Seite ja Aktuelles. Trotzdem hat sich seit über vier Wochen nichts Neues getan. Viele tolle Termine und Aktionen kann ich auch jetzt nicht bieten, im Gegenteil. Es ist wieder Buchmesse – die im Wesentlichen online stattfindet, auch der BuCon am Samstag – und es werden wieder rundum Veranstaltungen abgesagt. Also vermutlich wieder auf zum Bücherhamstern.

Was bisher geschah

Ich habe inzwischen die Kochbuch-Übersetzung abgegeben, die mich im August und September auf Trab gehalten hat. Das Ergebnis wird wohl im kommenden Frühjahr zu besichtigen sein. Außerdem sind ein paar weitere der 52 Katzen-Bücher erschienen und der Machandel-Verlag hat seine Website umgebaut. Also lohnt es sich vermutlich, dort einmal vorbeizuschauen.

Meine großartigen Schreibpläne für die letzten Monate haben sich leider in Luft aufgelöst. Die Geschichte, die ich fertig überarbeiten wollte, hat größere Löcher im Plot und im Weltenbau, als ich erwartet hätte. Aufgeben will ich sie trotzdem nicht, denn in solchen Löchern finden sich oft besonders interessante Details.

Um das Ganze auf die Reihe zu bringen, habe ich mich mit der neuesten Version von Papyrus Autor angefreundet. Auch das hat noch ein paar Ecken, in die ich höchstens mal hineingelinst habe. Als Nächstes werde ich wohl meinen angehenden November-Roman „Die Kartenreisende“ in dem Programm vorbereiten, damit ich am 01.11. um 0.00 Uhr pünktlich losschreiben kann.

Aktuelles - Neuer LesestoffNeuer Lesestoff

Obwohl der Plan für einen Roman im Oktober etwas zu optimistisch war, gibt es jetzt doch etwas Lesestoff von mir: Der Weg nach Hause & Kapuzinerkresse, zwei Kurzgeschichten in einem E-Book bzw. Heft, zu erwerben bei der Buchhandlung des Vertrauens (z. B. hier) oder (die Print-Version) direkt bei epubli.

Klappentext: „Nach zahlreichen Kämpfen im Namen des Kaisers gerät der Ritter Groreg auf dem Weg nach Hause in fragwürdige Gesellschaft. Wo wird er ankommen? Bedrängt von den Eroberern, macht sich Seli Besil auf, ihrer Muhme zu helfen, bewaffnet mit einem Korb voll Eingemachtem und ihrem Wissen. In welchem Garten darf die Kapuzinerkresse blühen? Zwei fantastische Kurzgeschichten mit Held*innen unterwegs.“

Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen.

 

P. S.: Mehr zum Thema Werbung und Verlinkungen unter Bibliothek.

Es geht weiter

Nach einem Monat Pause geht es wieder weiter. Ich habe einiges an der Technik verändert und mich einigermaßen daran gewöhnt. Ein neues Theme, das mir gefällt, habe ich aber immer noch nicht gefunden. Also bleibt es bei diesem. Ansonsten steht im Buchrevier ein Beitrag, der mir genau aus dem Herzen spricht.

Es geht weiterDas erste Kochbuch von diesem Jahr und das zweite aus dem vergangenen sind erschienen – siehe Bild. Am zweiten für dieses Jahr arbeite ich gerade, zur Abwechslung in OmegaT. Wenn die 100.000 Wörter verarbeitet sind, werde ich mich wohl mit den Feinheiten angefreundet haben. Das Werk fällt ein bisschen umfangreicher aus als gedacht, deshalb läuft daneben nicht allzu viel – keine Spiele und ziemlich wenig Text für hier.

Geschichten gibt es aber trotzdem bald wieder. Schließlich steht noch dreimal “optimistischer Eskapismus” aus.

Ebenso laufen, wie schon erwähnt, die Vorbereitungen zum NaNoWriMo. Der spielt sich sowieso online ab, der wird auch dieses Jahr nicht ausfallen. Ich habe zu diesem Anlass einen Plot entwickelt und verschenkt, im Gegenzug habe ich einen von einer freundlichen Mitschreiberin bekommen. Ein beachtlicher Teil davon wird Alternate History. Um daraus etwas Ansprechendes zu machen, recherchiere ich gerade zum Thema schottische Geschichte ab etwa 1700. Historische Landkarten werden eine Rolle spielen und ein Naturschutzgebiet. Über dessen potenzielle Bewohner muss ich mich auch noch schlau machen. Und hoffen, dass im November wieder genug Energie zum Schreiben da ist, denn das geht zur Zeit eher schleppend voran.

Geplant war einmal, im August und September einen High-Fantasy-Roman zu überarbeiten und für die Veröffentlichung im Oktober fertig zu machen. Damit hänge ich jetzt ungefähr bei der Hälfte des Textes in einer Reihe von Plotlöchern fest. Kaum denke ich, ich habe eins gestopft, tut sich das nächste auf. Das dauert also noch ein bisschen. Ich hoffe, dass ich damit im Dezember herauskommen kann.

Für Oktober wird es jetzt noch einmal eine Kurzgeschichte, wenn alles klappt. Die wird nicht bei BoD erscheinen, sondern bei anderen Anbietern, und ich bin noch am Sortieren, wie eine praktische Kombination aussehen könnte.

Es gibt allerdings jetzt schon etwas Neues zum Lesen: Mein Katzenabenteuer Buntspecht und Anton ist jetzt offiziell erschienen und – elektronisch oder gedruckt – in der Buchhandlung des Vertrauens erhältlich. Eine Leseprobe gibt es hier.

Es geht weiter

Start in die Weihnachtszeit

Am dritten Advent in die Weihnachtszeit starten – jawoll, krieg ich hin.

Start in die Weihnachtszeit

Dritter Advent

Was bisher geschah …

Der NaNoWriMo ist vorbei, das Ergebnis ist ein Fantasy-Krimi mit dem Titel „Der Sommer der Gauklerin“ und dieses Jahr noch stärker überarbeitungsbedürftig als sonst.

Die große Kochbuch-Übersetzung ist abgegeben. Das Ergebnis soll passend zu Weihnachten nächstes Jahr erscheinen. Mit fünf Pfund Belegexemplaren wird es dann vermutlich nicht getan sein.

Dazwischen kamen ein paar kleinere Übersetzungsprojekte, zum Beispiel etwas Reisemarketing für Schweden, Ausgangssprache Niederländisch. Da hatte dann die „Katzeneule“ ihren Auftritt. Außerdem gab es ein Computerspiel, das aus dem Spanischen zu übersetzen war – mit allerlei Retro-SF-Spielzeug und in der neuesten Ablieferung Alice im Wunderland. Ich hoffe, dass aus dieser Richtung im neuen Jahr noch mehr kommt.

… und das kommt noch

Weitere Pläne für dieses Jahr: „Don‘t even pretend to work“, frei nach Matt Surelee. Weihnachtsgeschenke sind größtenteils schon da, teils auch schon verschickt. Plätzchen, Stollen, die Zutaten für Glühwein bzw. heißen Met sind zur Stelle. Fehlt noch etwas Musik – und ansonsten wohl besser selbst üben.

Zwei Geschichten warten noch darauf, dass ich sie fertigschreibe, zum einen die für Waypoint Fifty-Nine, zum anderen eine für die D-Files. Möglicherweise erscheint an dieser Stelle auch noch eine Weihnachtsgeschichte.

Anfang 2020 steht ein Romanlektorat an, eine Übersetzung aus dem Russischen. Aber das ist erst nächstes Jahr …

Äpfel

Ende Februar habe ich es schon angekündigt, inzwischen sind die Belegexemplare da. Natürlich will ich dieses schöne Buch herumzeigen, solange die Äpfel noch Saison haben:

Das Buch "Äpfel" von James Rich

James Rich, Äpfel – Rezepte aus dem Obstgarten, AT Verlag

Deshalb verzichte ich vorerst auf den angedachten Artikel zur Ebbelwoi-Internationale, der durch verschiedene Ecken Westeuropas führen und zeigen würde, dass ein Getränk nicht in Dosen daherkommen muss, um Kult zu sein. Dafür gibt es ein weiteres Rezept – siehe unten.

Außerdem geht auch die zweite Kochbuch-Übersetzung für dieses Jahr schon ihrem Ende entgegen. Darin spielen sehr viel exotischere Zutaten eine Rolle, und ich werde wahrscheinlich bald Näheres dazu schreiben. Vielleicht, nachdem ich das eine oder andere Rezept mal ausprobiert habe. Zur Zeit arbeite ich an dem Kapitel mit Desserts und Süßigkeiten, das enthält ein paar sehr vielversprechende Ideen.

Apfelweinkuchen

Für den Boden
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
Für den Belag
  • 3 Pfund Äpfel
  • ¾ l Apfelweinkuchen
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Päckchen Vanillepudding
  • 2 Becher Sahne
  • Kakao

Den Teig für den Boden kneten und in eine Springform drücken

Die Äpfel schälen, in kleine Würfel schneiden und auf dem Boden verteilen.

Den Pudding mit Apfelwein, Zucker und Vanillezucker zubereiten wie mit Milch. Das Ganze über die Äpfel gießen.

Bei 175 °C 90 Minuten backen.

Mindestens ½ Tag abkühlen lassen, dann erst aus der Form nehmen.

Die Sahne steifschlagen und auf die Torte streichen.

Mit Kakao bestreuen.

Der Apfelwein kann natürlich durch Saft ersetzt werden.

 

 

Äpfel und was man damit machen kann

Äpfel und was man damit machen kann

Traditionelles Superfood

Die aktuelle Kochbuch-Übersetzung zum Thema „Äpfel und was man damit machen kann“ ist so gut wie fertig. Das nehme ich zum Anlass, den Weltenbau kurz pausieren zu lassen* und hier ein Rezept im Sinne des Autors zu posten. Seine Oma und meine Oma sind da offenbar auf ähnliche Ideen gestoßen.

Blutwurst-Toast

Man nehme:

  • 1 Scheibe Bauernbrot
  • Blutwurst-Scheiben
  • Apfelspalten
  • 1 Scheibe kräftigen Schnittkäse
  • Senf (nach Wunsch)

Das Brot (eventuell mit Senf bestreichen, dann) mit Blutwurst belegen. Darauf die Apfelscheiben legen. Mit dem Käse abdecken und bei 180 °C im Backofen überbacken.

Ein bisschen richtiger Süßkram darf dabei nicht fehlen. Also:

Apfelpudding
  • ca. 350 g Äpfel
  • 500 ml Apfelsaft
  • 1 Päckchen Vanille- (oder Sahne-)Puddingpulver

Äpfel schälen, Kernhaus entfernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Den Apfelsaft aufkochen, das Puddingpulver einrühren, und während das Ganze abkühlt, die Äpfel unterheben. Wenn der Pudding erkaltet ist, mit Schlagsahne servieren. Wer es etwas herber mag, nimmt Apfelwein statt -saft.

Die Odenwälder Apfelfreunde sind derzeit wohl noch mit dem Baumschnitt beschäftigt, aber bis das Buch erscheint, gibt es bestimmt auch Neues zum diesjährigen Apfelherbst.

* Außerdem habe ich gestern etliche Kilo Recherchematerial zum nächsten Thema angeschleppt, das ich erst einmal verarbeiten muss.

 

Weltenbau – Über Essen

Standesgemäß ist in der Reihe Weltenbau jetzt mein nächstes großes Thema dran, echtes Essen. Ähnlich wie bei den Musikinstrumenten besteht auch hier wieder die Neigung zu Shmeerps. Dazu kommt allerdings eine naturwissenschaftliche Komplikation: Kann ich etwas, das nicht biologisch-genetisch als Solanum tuberosum zu identifizieren ist, Kartoffel nennen? Möglicherweise ist das für Hard-SF-Schreiber*innen ein größeres Problem als in der Fantasy. Dort schnappt eher die aus dem historischen Regal bekannte „Ritterkartoffel“-Falle zu. „Damals“ gab es in Mitteleuropa noch keine Kartoffeln, und das ist bekanntlich das Maß aller Dinge, auch für Fantasy-Welten.

Weltenbau Essen

Spezialität aus einer anderen Welt

Ohne Essen geht es nicht

Ist Essen denn überhaupt so spannend, dass sich solche Überlegungen lohnen? Muss in einem Fantasy-Abenteuer wirklich detailliert aufgeführt werden, was es bei Heldens zum Frühstück gibt? Ausgefeilte Kochrezepte, die sich mit dem Angebot eines hiesigen Supermarkts und der üblichen Kücheneinrichtung ohnehin schwer nachkochen lassen, sind vielleicht wirklich nicht dringend nötig. Es gibt allerdings auch praxistaugliche Fantasy-Kochbücher, Nanny Ogg’s Cookbook oder einiges aus dem Zauberfeder-Verlag.

Aber das ist schon der nächste Schritt. Hier soll es erst einmal um die Geschichte gehen. Und ja, Essen kann spannend sein und direkte Auswirkungen im Abenteuer haben – von der Held*innengruppe, die sich unterwegs verpflegen muss, bis zur kräftigen Sauce, die den Geschmack eines Giftes verdecken soll. Ob am Ende wirklich alles in Butter ist, wenn beim traditionellen Festmahl unter der Eiche eine gewisse Person nicht mitfeiert?

Entspannt genießen

Andererseits braucht eine gute Geschichte auch mal Entspannung. Die Held*innen haben ein Zwischenziel erreicht, sind – wahrscheinlich – in Sicherheit und können sich – vorübergehend – wohlfühlen. Dazu gehört eine entsprechende Mahlzeit. Und während man die regionalen Spezialitäten genießt, kann man sich wunderbar unterhalten, Informationen einholen, Gerüchte ausstreuen, Leute kennenlernen, etc.

Hier kommt ein weiterer Punkt ins Spiel, wenn die Welt aus mehr als Kulissen besteht. Warum ist genau dieses Gericht die regionale Spezialität? Wie würde die Palastküche diese blassgelbe Knolle zubereiten? Wissen die Held*innen überhaupt, was sie da essen, und wie reagieren sie darauf?

Am Essen hängt eine Menge kultureller Hintergrund. Es kann nicht nur den gesellschaftlichen Status in einer übersichtlichen Gemeinschaft widerspiegeln, sondern auch weiträumige wirtschaftliche und politische Beziehungen. Wer baut wo die erwähnten Knollen an und wer kontrolliert den Handel damit? In der Welt der Regenbogengötter könnte die Knolle wegen ihrer schönen gelben Farbe dem Herrn des Streites heilig und umgekehrt bei den Anhängern des blauen Hauses verpönt sein. Die züchten dann eben ihre eigene Sorte …

Weltenbau Essen 2

Die heilige Knolle des blauen Hauses

Weltenreise mit Eintopf

Das Problem ist, solche Informationen einigermaßen kurz und schmerzlos einzuarbeiten. Spielt das Abenteuer im Deutschland des frühen 21. Jahrhunderts, machen Schlagwörter wie „vegan“ oder „halal“ ziemlich viel klar – wenn auch bei unterschiedlichen Leser*innen ziemlich Unterschiedliches. Mir ist bisher noch kein kulinarisch-fantastisches Äquivalent begegnet, das in drei, vier Buchstaben die richtige kulturelle Ladung von einer Welt in die andere transportiert. Das einzige Gericht, das offenbar in allen denkbaren Romanwelten serviert wird, ist „undefinierbarer Eintopf“. Die Aufgabe besteht also darin, ihn zu definieren.

In Die Göttin der Helden habe ich mit Rineke eine wichtige Figur, die in einem Gasthaus aufgewachsen ist. Ihr werden die Eigentümlichkeiten der Küche(n) unterwegs gewiss auffallen, wenn sie ins große Abenteuer aufbricht, und sie wird beim Kommentieren kein Blatt vor den Mund nehmen. Jetzt muss ich nur noch etwas in der Speisekammer haben, was sie denn kommentieren und mit dem „guten, richtigen“ Essen zu Hause vergleichen kann. Dazu werde ich mich mal in die angegebene Literatur und meine Sammlung diverser Kochbücher mit Rezepten aus diversen Jahrhunderten und Gegenden vertiefen und probieren, was sich davon verwenden lässt.

Literatur:

Fotos (beide CC BY-SA 3.0):

  • oben: Kartoffelsalat aus Pellkartoffeln, Heiner Otterstedt
  • unten: Blue Salad Potato, MarkusHagenlocher via Wikipedia

#obm2018 – Dienstleisteraufgabe 12: Goodies

Potenziell zu gewinnende Goodies

Eine kleine Auswahl

Ich begrüße euch zum letzten Messetag. Vielen Dank für eure bisherigen Besuche. Zum Abschied gibt es heute etwas zu gewinnen:

Nennt mir (per E-Mail) bis heute Abend, 23:59 Uhr, den Titel eines Brettspiels, an dem ich mitgewirkt habe. Unter den richtigen Einsendungen verlose ich drei Kochbücher aus meinem Sortiment.

Zu diesem Zweck brauche ich von euch folgende Daten: eine E-Mail-Adresse (von allen, die teilnehmen) und von den dreien, die gewonnen haben, die Postanschrift. Diese speichere ich, bis die Gewinne angekommen sind. Danach werden sie gelöscht. Es gibt keinen Newsletter, auf den ich euch hinterrücks abonnieren könnte.

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#obm2018 – Dienstleisteraufgabe 2: Schwerpunkt

Mein Schwerpunkt beim Übersetzen sind Sachbücher, meist zu Themen der Freizeitgestaltung. Obwohl dabei oft das Layout eine wesentliche Rolle spielt und zum Beispiel rabiate Kürzungen erfordert, geht es mir letzten Endes um einen ansprechenden deutschen Text.

Eine Auswahl aus meinen Übersetzungen

Achte auch auf Mückentüpfel

Auch bei Computerspielen achte ich auf korrekte Grammatik und Rechtschreibung. Vermutlich haben die Spieler gerade andere Probleme, wenn sie den Text zu Gesicht bekommen. Wer eins „meiner“ Kochbücher im Einsatz hat, denkt sicher nicht über Groß- und Kleinschreibung nach. Bei diesen Gelegenheiten soll der Text unauffällig im Hintergrund bleiben, sodass die Leser/Nutzer in die jeweilige „Welt“ eintauchen können.

Wenn es technisch oder – was bei mir häufiger vorkommt – juristisch ans Eingemachte geht, soll die deutsche Fassung nicht nur korrekt sein. Wer möglicherweise dem einen oder anderen Online-Dienst seine Seele verkauft oder bei auf den ersten Blick harmlosen Hobbys vielleicht doch die Finger riskiert, sollte nach dem zweiten Satz des Vertrags/der Betriebsanleitung nicht entnervt aufgeben. Das kann unangenehme Folgen haben.

Auf der Jagd nach Informationen

Mein zweites Steckenpferd ist Recherche. Ich lasse mich immer gern auf neue Themen ein und gehe auf die Suche nach der passenden Terminologie. Praktischerweise bietet der VfLL derzeit Seminare zum Thema an. So bleibt die Arbeit immer wieder spannend. Außerdem begegnen mir dabei Info-Juwelen, die sich wunderbar im nächsten Roman / der nächsten Kurzgeschichte verarbeiten lassen (siehe #obm2018halle1).

Zauberwörter

Trotz alledem freut es mich besonders, wenn sich mal ein fiktionaler Text auf meinen Schreibtisch verirrt und ich mir zum Beispiel Zaubersprüche ausdenken darf, die sich reimen und bitte sehr auch zu den Bildern passen, so wie hier.

#obm2018, #obm2018halle3, #onlinebuchmesse

Fünf Pfund Belegexemplare …

… sind gestern hier angekommen: Restlos gut von Hugh Fearnley-Whittingstall. Wer bereit ist zu glauben, dass „Mindestens haltbar bis“ nicht dasselbe bedeutet wie „Tödlich giftig ab“, findet darin eine Menge spannende Möglichkeiten, Lebensmittelreste zu verarbeiten – sei es zu einem weiteren Essen oder zu praktischen Hausmitteln für den Alltag. Außerdem gibt es Tipps zur Einkaufsplanung und zur richtigen Aufbewahrung, damit immer ein passender Rest zur Verfügung steht und möglichst wenig unrettbar dahin geht.

Belegexemplare

Kochbuch-Neuerscheinung: Restlos gut

Da zur Zeit vor allem Bedienungsanleitungen und Werbung für geräuschvolles, blinkendes Kinderspielzeug vorbeikommen, freut mich diese Sendung ganz besonders. Ebenso das kurze Korrektorat für Tourismus-Werbung in einer weniger häufig besuchten Gegend.

Selfpublishing

Zwischendurch bereite ich diverse Geschichten zum Selfpublishing als E-Book vor. Die erste soll Schatzzeiger werden, eine Kurzgeschichte aus der Anthologie Tierische Teufel – teuflische Tiere. Ich bin also mit Cover basteln und den richtigen Distributor suchen beschäftigt. Geplant ist die Veröffentlichung zum 1. Oktober. Danach soll es zweimonatlich weitergehen, mit kurzen und auch längeren Geschichten.

Mehr Katzen

Zum Dritten habe ich noch immer meinen Katzenkrimi in Arbeit. Er könnte diesen Monat noch fertig werden, denn das Chaos entwirrt sich immer eleganter. Zur Zeit sind es 32.000 Wörter und vermutlich werden nicht mehr allzu viele dazukommen. Gleichzeitig schreiben noch etliche andere Autorinnen und Autoren (z. B. Tina Alba und Tanja Rast) an 50 weiteren Katzengeschichten, sodass in absehbarer Zeit ein Jahresvorrat bereit liegt. Wenn es so weit ist, erscheinen sie im Abstand von einer Woche im Machandel-Verlag – je nach Umfang als „normales“ Taschenbuch oder als Mini-Büchlein.

Neue Termine

Der Buch-Oktober mit Frankfurter Buchmesse und vor allem BuCon, nicht zu vergessen der Lesung von Kirstin Breitenfellner am 11. Oktober in Bensheim, wird dieses Jahr aus familiären Gründen ohne mich stattfinden. Dafür bin ich im November beim NaNoWriMo am Start, voraussichtlich wieder mit Portal-Fantasy. Plot ist vorhanden, die Figuren laufen sich warm – es kann nur abenteuerlich werden.

Pläne …

… sind dazu da, dass man sie umwirft. Aber dazu müssen sie erst einmal irgendwo stehen. Also hier.

Übersetzen

Was das Übersetzen angeht, ist es relativ einfach. Ich habe einen „Dauerauftrag“ bei einer Agentur, darüber hinaus sind noch keine größeren Projekte in der Leitung. In Sachen „echtes Essen“ erscheint demnächst Viel mehr vegetarisch im AT Verlag. Aus dieser Richtung darf gern die eine oder andere Fortsetzung kommen. Ansonsten suche ich nach spannenden Groß- und Kleinaufträgen aus der Ecke Kunst und Kultur.

Musik

Die Musikpläne sind ebenfalls noch übersichtlich. Ende des Monats trifft sich OTIK e.V. zur Planung des diesjährigen Kurses in Neckarzimmern. Wenn wir aus den vielen spannenden Ideen mit tollen Referenten die zehn herausgepickt haben, die in diesem Jahr am besten passen, geht es weiter mit der Ausschreibung und ab dem Frühsommer mit der Anmeldung. Die Veranstaltung startet in diesem Jahr am 1. November.

Nach den Weihnachtsferien probt wieder das Ensemble Saitenwind, und die Playford-Schnecken planen einen Auftritt im März.

Ebenfalls im März findet die Etappe Alter Musik auf Burg Fürsteneck statt, und bis dahin, nämlich am Fastnachtswochenende, die Schwäbisch Haller Sackpfeifertage auf der Comburg. Gegen Ende des Jahres, freundlicherweise im passenden Abstand zwischen BuCon und Neckarzimmern (siehe oben), gibt es einen Organetto-Kurs der Firma Wolkenstayn … Ich glaube, das reicht erstmal.

Schreiben

Schließlich gibt es auch noch Schreibpläne. Für den Januar liegt hier das Lektorat einer Kurzgeschichte, die rechtzeitig zur Leipziger Buchmesse in einer Anthologie des Verlags Torsten Low erscheinen soll. Dann möchten zwei Katzengeschichten für ein Projekt des Machandel-Verlags fertig geschrieben und überarbeitet werden.

Außerdem will ich dieses Jahr aktiv auf Agentursuche gehen, und zwar mit einem High-Fantasy-Roman nach dem klassischen Strickmuster: „Die auserwählte Heldin sammelt Artefakte und besiegt den Evil Overlord“. Begonnen hat er seine Karriere als „200 g Fantasy-Roman“, hieß eine Zeitlang „Die Erbin der Barden“ und soll jetzt als „Reiter im Abendrot“ sein Glück machen.

Neu geschrieben wird zur Zeit eine Kurzgeschichte für die Ausschreibung des Leseratten-Verlags. Kann also sein, dass hier bald das eine oder andere schräge Recherche-Ergebnis zum Thema Wikinger oder Zentauren auftaucht.

… und der ganze Rest

Ansonsten stehen ein paar Ideen für Artikel aus verschiedenen Kategorien Schlange – ein Pepsi-, äh, Ginger-Ale-Test, eine CD und das eine oder andere Buch zum Vorstellen, was zur letzten Übersetzung von 2017 … Pläne für eigene Experimente mit echtem Essen habe ich auch, zum Beispiel die Herstellung von Gemüsekonserven. Es wird sich also ein bisschen was tun.

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