Susanne Bonn

Leben und Schreiben

Ich wurde 1967 an der Bergstraße geboren und habe die folgenden zwei sowie die vergangenen zwei Jahrzehnte im Odenwald verbracht. Die zehn Jahre dazwischen habe ich mich in Holland (um ganz genau zu sein: Noordwijk, Zuid Holland) und in der Pfalz (Germersheim) herumgetrieben, mit studienbedingten Abstechern nach Granada und Moskau („fast bis zur Raumstation“, meinte damals der Bergsträßer Anzeiger).

Mit dem Schreiben habe ich angefangen, als ich einen Stift halten konnte – auf die Tapete, da war wenigstens Platz. Aber Geschichten kann man zum Glück auch erzählen, und so hielt sich die Leidenschaft, bis mir mit ungefähr 5 Jahren eine Schreibmaschine in die Hände fiel und ich meine ersten Versuche mit Karl-May-Fanfiction unternehmen konnte. Später wurden Schulhefte mit Bleistift vollgeschrieben. Vermutlich war mein Verbrauch in der Freizeit höher als in der Schule. Meine Schwester hörte sich sehr geduldig alles an, was ich im Lauf der Jahre verzapft habe. Dann kam „Das Schwarze Auge“ auf den Markt und wir stiegen ins Rollenspiel ein.

Ergebnisse

Das war vor ungefähr dreißig Jahren. Um diese Zeit startete ich die eingangs erwähnten Wanderungsbewegungen, arbeitete, studierte, machte mich selbständig, fing an, Orgel und allerlei kleineres Gebläse zu spielen und schrieb dabei immer weiter. Zwei Romane und etliche Kurzgeschichten kamen so zustande und wurden verlegt. Eine Zeitlang hatte ich eine Agentur, die dann aber leider schloss. Jetzt hole ich nach und nach die vielen Ideen wieder ans Tageslicht, die im Lauf der Zeit herangewachsen sind, schreibe sie fertig und sehe zu, dass ich sie ebenfalls an die Öffentlichkeit bringe.

Passend zum Start der Online-Buchmesse ist mein erstes Selfpublishing-Projekt erschienen: Schatzzeiger, eine fantastische Kurzgeschichte mit goldenem Anhänger, schlechtem Wetter und bunten Cocktails.

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